Bärlauch-Pesto
Bärlauch-Pesto, die Erste! Jetzt wird´s Frühling! Bärlauch hat im Wald bereits voll durchgetrieben.
So am Anfang der Bärlauch-Ernte-Saison darf man nur ganz vorsichtig hie und da mal einzelne Blättchen beernten. Bärlauch-Pflanzen und Ernten
Für ein Bärlauch-Brot reichts schon, sowie eine kleine Menge unverzichtbares Bärlauch-Pesto. ;-)
Bärlauch-Pesto “Grund-Rezept”:
Gewaschene Bärlauch-Blätter, Olivenöl, Prise Salz, paar Knoblauchzehen nach Geschmack zufügen, (ggf. Parmesan oder Pinienkerne ergänzen) …
mixen…
und das grüne Bärlauch-Pesto in Gläser abfüllen. Abschluß bildet ein Schlückchen Öl obendrauf vor dem Verschließen:
Bärlauch-Pesto wird bei uns quasi immer gebraucht. Hält sich im kühlschrank selbst nach Anbrechen monate- bis jahrelang. Haupt-Verwendung in der Küche:
a) 1 Tl. Bärlauchpesto ans Salatdressing,
b) Bärlauch-Nudeln: Spaghetti Bärlauchio-Oglio. :-)
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Vor einem Jahr
Rudbeckia hirta-Samen, Rasen vertikutieren, männlich, Rasen abstechen







22 Kommentare bisher
KommentierenLeider ist mir schon mehrfach passiert, dass selbstgemachtes Bärlauchpesto “hochgeht”, also scheinbar anfängt zu gären und selbst Schraubgläser anfangen zu tropfen.
Wie lässt sich das vermeiden?
Bitte, bitte beim Sammeln im Wald aufpassen, dass man nicht versehentlich Maiglöckchen erwischt! Ist mir nämlich mal fast passiert.
Hmmm… ich liebe Bärlauch und als Pesto auf dem Brot schmeckt es vorzüglich.
Als Ersatz für Knoblauch esse ich das liebend gerne.
Wird auch langsam Zeit, dass es wieder frischen Bärlauch gibt. Mein Pesto ist nämlich fast alle. Also meins hält immer ganz gut, das Öl sollte allerdings mindestens 1 cm hoch auf dem Pesto sein zwecks Luftdichtheit. Ich nehme Rapsöl und Meersalz für meins und Parmesan mach ich erst kurz vor Verbrauch dran.
Grade ist der Schneebahner durchgefahren…. ich glaub, ich schau dann nächsten Monat mal, ob der Bärlauch austreibt…
Noch nie erlebt, Hortolatus. Pesto warm stehen gehabt? Oder die Ölschicht war zu dünn? Auf jeden Fall im Kühlschrank lagern, auch unangebrauchte Gläser.
Ich hatte im letzten Jahr keine gute Geschmacks-Erfahrung mit Bärlauch-Pesto gemacht. Es hat irgendwie nach Gras geschmeckt. Es soll mir jetzt aber keiner sagen ich hätte Gras mit verarbeitet. Die Blätter habe ich gewaschen und aussortiert. Ich habe mein bestes Olivenöl genommen dazu Parmesan frisch gerieben und Pinienkerne geröstet. Wodurch wurde bloß dieser grüne Grasgeschmack ausgelöst ? Kennt das jemand ?
Hallo Dorothea, ich finde auch, dass Bärlauchpesto irgendwie “grün” schmeckt. Mal mehr, mal weniger. Teilweise denke ich, dass es zum Bärlauch gehört, verstärkt wird es vielleicht wenn der Bärlauch schon fast am Blühen ist oder nicht ganz frisch verarbeitet wurde. Das sind aber nur Vermutungen, weiß da jemand mehr?
LG
Betula
hab auch schon die ersten bärlauchknospen entdeckt… aber eine frage hab auch ich: muss man nicht vor fuchsbandwurm aufpassen –> bärlauch abkochen?
Hallo Betula, es könnte wirklich an dem schon fast blühenden Bärlauch liegen. Ich kann mich erinnern, dass er schon Knospen geschoben hat. Ich werde es noch einmal mit kleinen Blättern – wie auf dem Bild von Gärtnerin – versuchen. Nur wird es bei uns noch ca. 14 Tage dauern.
Oh ja, Bärlauch ist lecker. Gibt’s es nur leider nicht in meiner Region. Oder ich hab ihn nur noch nicht entdeckt.
Hallo Gärtnerin,
warum muß zu dem Bärlauchpesto noch Konoblauch.
Dann kann ich auch gleich Knoblauchpesto machen.
Gruß Manfredus
Mein Papa ist gerade im totalen Bärlauchfieber. Er hat von einem Freund ein paar Pflänzchen bekommen und sich auch Saatgut für den Herbst besorgt. Heute früh sprachen wir noch davon, dass es bald mit der Ernte vorbei wäre wegen Blühen und heute Nachmittag war es auch schon soweit. Die ersten Blüten sind da. Wir haben fix geerntet und ein Pesto frei nach Schnauze gezaubert. War noch nicht viel, weil nicht viele Pflanzen. Aber trotzdem – wunderbar. Wir hatten übrigens nur noch ein paar Pinienkerne übrig und deshalb gehackte Mandeln dazu gegeben, schön angeröstet. Schmeckt klasse.
Muss nicht, Manfredus. Ist Geschmackssache, ob man die Bärlauch-Pesto knoblauchiger haben will. Nur mit Knoblauch funktionierts jedenfalls nicht, weil dann der “grüne” Bärlauch-Geschmack fehlt.
Eltern im Bärlauch-Fieber kenne ich nur zu gut. Meine Grüße, Maren, und lassts Euch schmecken. ;-)
Na ja, weil wir nur so wenig rausbekommen haben (sind halt noch nicht viele Pflanzen), lassen wir den Eltern den Vortritt. Sie wollten es morgen mit Nudeln verputzen. :o) Wenn es dann mehr und mehr wird über die Jahre, dann kriegen wir sicher auch was ab.
Sicher, Maren. Ich habe aus meinem alten Garten auch nur ein Töpfchen Bärlauch übersiedelt, der sich letztes Jahr schon ausgesät hat, und jetzt kommen Jungpflanzen, und dann nächstes Jahr. ;-)
Unser Enkel hat aus dem Garten wo unsere Tochter
wohnt zwei große Tüten voll Bärlauch gepflückt
Zwei Tage lang essen wir nun schon davon ,von dem
Rest habe ich Pesto gemacht alles nach Vorschrift
nur die Pinienkerne habe ich nicht angeröstet
(leider vergessen) ich hoffe das macht nichts.
So haben wir noch länger was davon und die anderen
nicht nur von den geschenkten Gläser was.
Leute, hört auf mit Parmesan und Pinienkerne.
Nur Bärlauch, Salz und Olivenöl reicht um ein Superpesto zu machen, es bleibt zwei Jahre frisch.
Wer will, kann in einem Glas nachträglich Pinienkerne oder Parmesan mischen, dann in Kühlschrank und essen. Wenn es haltbar sein sollte, dann nur Salz und Olivenöl.
Habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass das Bärlauchpesto im Glas – mit reichlich Ölabdeckung und im Kühlschrank gelagert – vergoren ist. Die Ursache sind kleine Luftbläschen in der Masse, die entstehen, wenn das Pesto durch Käse und Nüsse dicker und “krümeliger” wird, als das nur mit Öl pürierte. Da ich aber “krümeliges” Pesto will und kein Bärlauchöl, habe ich die Gläschen eingefroren. Ich mache das seit Jahren so, mit hervorragendem Ergebnis. Das Pesto ist knallgrün, hocharomatisch, und hält sich geöffnet mit etwas Öl drauf ein paar Tage im Kühlschrank. Übrigens mixe ich das Pesto im elektrischen Zerkleinerer: alle Zutaten kommen rein, Parmesan in Stücken, ganze Mandeln/Pinienkerne/Walnüsse plus Olivenöl. Durch die unterschiedlichen Gewichte und Konsistenzen entsteht eine gleichmäßige, “krümelige” Paste. Mit dieser Methode habe ich das ganze Jahr über topfrisches Bärlauchpesto! Übrigens, Knoblauch finde ich hier eigentlich nicht nötig … Salz spendet der Parmesan und schwarzer Pfeffer rundet die Sache ab!
Im Garten habe ich 4 Flecken mit Bärlauch. Will ihn das erste Mal haltbar machen. Wieviel Salz ist dazu nötig? Und das Öl! Nur oben als letzte Schicht? Oder eingemixt? Kann man das Pesto auch einfrieren? Und wenn – im Glas? Platzt das nicht? Vielleicht weiss jemand sowas!
Ich friere mein Pesto (allerdings “normales”) immer ein. Auch die angebrochenen gekauften Gläschen, weil sie manchmal sehr schnell anfangen zu schimmeln. Man muss nur darauf achten, dass die Gläschen nur zu ca. 3/4 gefüllt sind, dann platzt nichts (so habe ich auch immer selbstgekochte Baby-Breis eingefroren).
Salz benötigt man beim Pesto nicht sehr viel, pro Gläschen ca. ein bis zwei Prisen (man kann ja immer noch nachsalzen). Die Kräuter werden mit dem Öl und den anderen Zutaten im Mixer püriert. Öl soviel zugeben bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Nach dem Einfüllen kann man noch eine extra Schicht Öl zugeben, falls man es nicht sowieso einfriert.
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