Birnenrost an Nashi
Erfahrungsbericht von Gärtner Klaus aus Thüringen. Er schreibt über die “schwierige Kindheit” seines jungen Nashi-Bäumchens:
Das ist die zweite Ausführung einer Nashi -Birne:
Die Erste wurde Opfer der Wühlmäuse. Nach einem guten Rat eines Gartennachbarn habe ich, zum Schutz gegen die Wühlmäuse, Nadelholzsägespäne unter die Pflanzerde gemischt. Gegen die Wühlmäuse hat es geholfen, denn sie mögen den Geruch von Nadelholz nicht und lieben den Duft von Laubbäumen, insbesondere von Nashi. Sie haben sie zum Fressen gern.
Aber dann kam das eigentliche Problem. Bereits beim Kauf war sie vom Birnengitterrost befallen und die Rinde löste sich ab. Was tun ? Gegen das Ablösen der Rinde schmierte ich den gesamten Stamm mit Lehm ein.
Im Februar diesen Jahres, an einem frostfreien Tag, spritzte ich den Baum mit Branntweinessig und einem Mittel gegen Birnengitterrost.
Wie man sieht, hat sich der Baum sehr gut erholt und lässt auf Früchte hoffen. Der Baum sieht aus wie ohne Befall. Toi,Toi,Toi.
Daneben steht, zur besseren Befruchtung, ein anderer Birnenbaum.
Dieser war mit Rost befallen. Ich hätte ihn nicht vergessen sollen. Aber schnell nachgeholt !
eingewurzelt unter: Garten allgemein
Vor einem Jahr
Gartenpflanzen, Gartenmöbel ab 6.7., Blumen-Cafe :-(, Sitzplatz am Hang, Salix fargesii pendula?




1 Kommentar bisher
KommentierenDie weitere Entwicklung seht ihr unter
“Grüne Versuchung”.
Bei einem Preis von 1,-Euro pro Birne lohnt sich
der Aufwand (finanziell gering, nur viel Arbeit)
auf jeden Fall.
Das Spritzmittel ist völlig ungiftig und nicht
schädlich für Bienen u.a. Insekten.
Der Weissanstrich wurde noch ein zweites mal
aufgestrichen und zeigt Wirkung.
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