Hirtentäschelkraut
Gewöhnliches Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris, Herzkraut) ist eines meiner Lieblings-Unkräuter.
Nicht nur, dass es als Wildpflanze und Heilpflanze (Blutdruck und so) hier im Garten gedeiht, sondern auch im Tauschgarten, wo ich mich begeistert über die essbaren Samenstände eines Stängels Hirtentäschelkraut hermachte, und – unbekannt, diese Handlung – bei den NL-Menschen Erstaunen hervorrief. Das Knabbern der kleinen dreieckigen Samen, ich weiß nicht mehr, wer es mir beigebracht hat, ist eine schöne Kindheitserinnerung, und wird daher rituell wiederholt. :-)
Als Garten-Unkraut ist es außerdem harmlos gegen Unkräuter vom Kaliber eines Schachtelhalm, “Rotklee” oder Giersch, da sich die schlanken Hirtentäschelkraut-Stängel einfach, rückstandslos und ohne Umstände auszupfen lassen.
eingewurzelt unter: Unkraut im garten
Vor einem Jahr
Marmeladenbusch, Kanarenblümchen, Streptosolen, Cleome spinosa, Prachtscharte Blüten, Aztekische Reisetomate, männlich, Königin der Nacht, the same procedure ...



4 Kommentare bisher
KommentierenWir hatten die Samenstände als “Käseecken” in der Puppenküche. Geknabbert wurden sie sowieso. Muss ich mal wieder machen!
Als “Käseecken” kenne ich unreife, wilde Malvensamen (Malva moschata, Malva alcea, Malva syvestris) ^^…
Aber die Käseecken der Käsepappel haben doch gar keine Ecken, Dennis. :-)
Könnte mir aber vorstellen, dass der runde Malven-Samenstand als ganzer Puppenküche-Gouda durchgehen würde.
Guten Hunger, Uta. ;-)
danke für den Tipp, davon haben wir genug :)
liebe Grüße
Stephanie
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