Gärtnerin · 20. Juli 2010, 08:57

Hirtentäschelkraut

Gewöhnliches Hirtentäschelkraut (Capsella bursa-pastoris, Herzkraut) ist eines meiner Lieblings-Unkräuter.

hirtentäschelkraut

Nicht nur, dass es als Wildpflanze und Heilpflanze (Blutdruck und so) hier im Garten gedeiht, sondern auch im Tauschgarten, wo ich mich begeistert über die essbaren Samenstände eines Stängels Hirtentäschelkraut hermachte, und – unbekannt, diese Handlung – bei den NL-Menschen Erstaunen hervorrief. Das Knabbern der kleinen dreieckigen Samen, ich weiß nicht mehr, wer es mir beigebracht hat, ist eine schöne Kindheitserinnerung, und wird daher rituell wiederholt. :-)

Als Garten-Unkraut ist es außerdem harmlos gegen Unkräuter vom Kaliber eines Schachtelhalm, “Rotklee” oder Giersch, da sich die schlanken Hirtentäschelkraut-Stängel einfach, rückstandslos und ohne Umstände auszupfen lassen.

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4 Kommentare bisher

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Uta, 20. Juli 2010, 13:56

Wir hatten die Samenstände als “Käseecken” in der Puppenküche. Geknabbert wurden sie sowieso. Muss ich mal wieder machen!

Dennis, 20. Juli 2010, 20:43

Als “Käseecken” kenne ich unreife, wilde Malvensamen (Malva moschata, Malva alcea, Malva syvestris) ^^…

Gärtnerin, 21. Juli 2010, 08:57

Aber die Käseecken der Käsepappel haben doch gar keine Ecken, Dennis. :-)
Könnte mir aber vorstellen, dass der runde Malven-Samenstand als ganzer Puppenküche-Gouda durchgehen würde.

Guten Hunger, Uta. ;-)

Steph, 22. Juli 2010, 11:52

danke für den Tipp, davon haben wir genug :)

liebe Grüße

Stephanie

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