Gärtnerin · 21. Juni 2010, 09:08

Mini-Kiwi im Garten – Erfahrungen?

Jan beschäftigt sich mit Mini-Kiwi-Früchten und fragt nach Garten-Anbau-Erfahrungen mit diesen.

Zu den haarlosen Mini-Kiwi (Actinidia ), die mit Schale gegessen werden können, gibts hier noch keine Erfahrungen, nur allgemein zur Zweihäusigkeit von Kiwipflanzen /Samen-Anzucht und zur Topf-Kiwi „Jenny“. Ich habe auch bisher noch nie bewusst eine Mini-Kiwi-Pflanze irgendwo gesehen.

Habe ein gute Quelle zum Anbau hier in Europa, Standort-Wünschen, Krankheiten etc. gefunden, und nach dem Gelesenen würde ich es gern mal probieren mit der Pflanze, aus der man Kiwi-Bäumchen ziehen kann. Klingt unkompliziert. Umso mehr interessiert mich, wer eine Mini-Kiwi im Garten hat, und welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt…?

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4 Kommentare bisher

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Tina aus Gars, 21. Juni 2010, 10:51

Da die Sorte „Weiki“ ebenfalls sehr kleine Kiwis liefert, fällt sie wohl auch unter den Begriff oder? Ich habe jetzt seit vier Jahren eine männliche und weibliche Pflanze in meinem Garten. Nach drei Jahren kam die erste Ernte… und die war schon recht üppig. Doch dieses Jahr wird es noch übertroffen. Meine Pflanzen ranken an dicken Schnüren nach oben. Ich muss zugeben, das ich recht blauäugig an diese Pflanze ranging ;) Mittlerweile müssen wir ein zusätzliches Rankgerüst aufstellen, da sie wachsen und wachsen :) ich habe absolut keine Probleme mit der Pflanze… bis jetzt war sie sehr pflegeleicht.

Gärtnerin, 22. Juni 2010, 10:03

Danke für die Erfahrung, Tina. Das klingt wirklich anspruchslos.

pina, 06. Oktober 2010, 21:29

hallo wollte etwas wissen: meine kollegin hat eine minikiwipflanze im garten , genau an einer Hauswand.Frage: wie pflegt man sie und braucht es 2 pflanzen? da es sehr wenige Früchte trägt

Klaus, 07. Oktober 2010, 08:45

Hallo Tina !
Genau wie du habe ich zweihäusige Kiwi-Pflanzen
in meinem Garten und bin derzeitig mit der Ernte
vollauf beschäftigt.
Nach etwa 50 Kg im vergangenen Jahr sind es in
diesem Jahr etwa 20 Kg.
Da mir die Ernte im vergangenen Jahr zu üppig
war, habe ich die Pflanzen im Februar zurück-
geschnitten. Der positive Aspekt dabei ist, dass
die Früchte größer sind.
Mit den einhäusigen Kiwis habe ich bisher noch
keine guten Erfahrungen gemacht.
Bilder findest du unter „Fragen zum Tag des Offenen Gartens“.
Die Pflege beschränkt sich wirklich auf das
gelegentliche Zurückschneiden und die Ernte.
Bei zweihäusigen Pflanzen ist die Befruchtung
besser als bei einhäusigen.
Dies auch gleich zur Frage von Pina.
Ruhig noch eine männliche Pflanze dazusetzen.
Da die Kollegin vorrangig vermutlich den Effekt
des Begrünens im Auge hat ist die männl. Pflanze
zweckmäßiger, da sie auch schneller wächst.
Also am besten beide.
Bei einem Formschnitt kann man die Kiwis auch,
wie die Gärtnerin oben anführt, als Kiwi-Baum ziehen.
Übrigens ist die kleinfrüchtige Kiwi, wegen ihrer
Herkunft, auch als „Amur-Stachelbeere“ bekannt.

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