Gärtnerin · 22. April 2010, 10:10

Staudenbeet Jahr 2

Nachdem ich letztes Jahr beschäftigt war, ein Staudenbeet am Terrassenrand in Garten 2 (jetzt nur noch “Garten”) anzulegen, soll doch hier mal ein bebilderter Fortschrittsbericht der Bepflanzung kommen, zumal ich gar nicht mehr weiß, ob ich die Pflanzung überhaupt irgendwie dokumentiert hatte. Dann seh ich auch gleich besser, ob und wo was korrigiert werden muss, und krieg vielleicht noch Anregungen. :-)

Vorab nochmal die Gartenplanung Staudenbeet und wie es vorher aussah zur Erinnerung, sowie die Schemazeichnung damals für den rechten Terrassenrand:

Paradebeet

Erstmal wurde das Beet im März 2009 entsprechend der in der Gartenplanung vorgesehenen Form neu abgestochen und entsprechend gerundet. Rollrasen wich. Hier eierts noch am unteren Rand, ….

staudenbeet abstechen

da wurden dann Rasenstücke für die perfekte Kurve “eingepflanzt” :-)

Nach einer Grunddüngung mit Hornspänen begann das große Hin- und Herschieben mit überwiegend selbst vermehrten, mitgebrachten Stauden und ein paar Rosen-Ablegern:

staudenbeet anlegen 2

staudenbeet anlegen 3

Und weil das alles so mickrig aussah, und der Schachtelhalm im Beet zwar spatentief entfernt wurde, aber weiterhin Gegenmaßnahmen erfordert, wurde als Gründüngung Phacelia zwischengesät. Das war ne gute Idee, denn schnell füllte sich das Stauden-Beet mit Grün: Im Mai:

staudenbeet 5

staudenbeet im mai

Den Sommer über habe ich nur zwei “Schachtelhalm-Durchgänge” im Beet unternommen, ansonsten war die Pflanzung recht pflegeleicht bis auf gelegentliches Abschneiden von Verblühtem.

Das Staudenbeet im Juni war ausgiebig dokumentiert.

staudenbeet gegenlicht lupine

Und nun? Natürlich sind einige Blumenzwiebeln dazugekommen, und haben sich die meisten Pflanzen bereits vermehrt, bzw. sind gut eingewachsen. “Dicht” gewachsen ist es immer noch nicht, so dass ich wieder Phacelia säen werde. Auf die vielen verschiedenen Iris freue ich mich, die haben letztes Jahr noch nicht geblüht:

staudenbeet jahr 2

Den Fortschritt sieht man besonders gut im Vergleich zu einem Foto von Mitte April letzten Jahres:

staudenbeet

Gestern endlich hat sich am linken Terrassenrand was getan. Dort wo der Japanische Ahorn steht, war das Beet bisher nach hinten hin noch eckig und mit Kies bedeckt, weil ich die Bepflanzung letztes Jahr gar nicht mehr geschafft hätte. So sah es aus, allein der ganz linke Zipfel war abgedeckt und bepflanzt mit einigen Stauden und den beiden Jelängerjelieber-Pflanzen, die ich mitgebracht habe:

linkes staudenbeet mit ahorn

Jetzt ist die Fläche offen und gerundet, mal wieder Rasen angeflanscht, der aus einer anderen Ecke (Stichwort Hortensienhecke) im Garten abgestochen wurde, die zur Bepflanzung geöffnet werden muss, einigermaßen tiefgründig vom fiesen Unkraut befreit, durchgekrümelt und bereit zur Bepflanzung:

stauden-beet jahr 2

Damit wäre dann, wenn fertig, endlich der ganze Kreis um die Terrasse oberhalb des Hauses mit Staudenpflanzen zu, wie in der letzten Gartenplanung dokumentiert:

gartenplanung 4

“Strittig” ist noch der Verbleib des Ahorns. Ich finde, er passt da nicht ins neue Konzept und will ihn woanders hin haben….

eingewurzelt unter: Garten-Gestaltung,Stauden

Alle anzeigen mit Stichwort:

Vor einem Jahr
Was überlebt zwischen Efeu?, Strauchpäonien-Überraschung



3 Kommentare bisher

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Sanspareil, 22. April 2010, 16:31

Phacelia zwischen frisch gepflanzte Stauden zu säen, ist eine tolle Idee. Das werde ich auch demnächst umsetzen. Ich hatte mir vorgenommen Phacelia auf freie Flächen zu säen bis ich dazu komme anzupflanzen.

Hermann, 22. April 2010, 23:16

Hallo Gärtnerin,

Zitat:…begann das große Hin- und Herschieben …

Cool: Da bin ich ja froh, das ich nicht der einzige bin, mit dieser Hin und Herschieberei :lach:

Neulich habe ich für 8 Pflanzen fast eine Stunde benötigt, bis ich mit dem Einwurzeln begonnen habe.

Der vorher im Kopf gemachte “Plan” wurde natürlich fast völlig über den Haufen geworfen.

Ist das nicht der Wahnsinn?

Gruß Hermann

Gärtnerin, 23. April 2010, 08:58

Viel Erfolg, Sanspareil!

Ja Hermann, da hast Du völlig recht. *schmunzel* Ich finde, es gibt kaum Schwierigeres, vor allem, wenn auch noch neue Stauden-Sorten dazwischen sind, die man noch nicht so fertig blühend vorstellen kann. Im Prinzip bräuchte man ja eine fertige 3-D-Plan-Ansicht, hat aber zur Pflanzzeit halt nur 2-D zur Verfügung.

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