Vogelhaus aus Kokosnuß
Mein Mann baute unseren Meisen, bzw. wohl eher mir, die hier zu sehenden zwei Häuschen:
Nr.2 (oben) trägt ein Dach aus Filz (Bieruntersetzer), der verhindern soll, dass sich Regenwasser an der Aufhängung ins Häuschen zieht.
Außerdem denkt sich mein Baumeister, dass es an den Füßen schön kuschelig sei, wenn man dann als Meisen-Vater auf dem Dach sitzt.
Einige Meisen erschienen bereits zur Besichtigung, aber sie hingen dabei mit dem Kopf nach unten an der Nuss, saßen nicht auf dem Filz.
Hier kommt Nuss-Haus Nr. 1:
Ohne Dach, weil wir noch nicht dran gedacht hatten. Das besondere Feature ist, das Haus hat “fressbare Wände”. Die Kokosnuss ist nicht ganz ausgekratzt, an einige Stellen haftet innen noch Nuss. Mein Hersteller meint, die Vögel werden sicher begeistert sein, wenn sie es merken, analog zum Pfefferkuchenhaus im Märchen von Hänsel und Gretel: Frau Meise sitzt auf den Eiern und pickt sich gleichzeitig fröhlich den Bauch voll. Nun ja. Wir werden sehen. Ich glaub’s ja nicht. Vielleicht verderben die Reste der Kokosnuss ja auch, und da will dann wohl niemand brüten. Ich weiß auch nicht so recht, wo ich die Häuschen hinhängen soll. Katzenfrei, klar. Aber mögen es Meisen eher verborgen, etwa in einer Nische des Balkons? Oder ganz frei nach allen Richtungen?
eingewurzelt unter: Garten allgemein
Vor einem Jahr
Winter-Sonnenaufgang, Des Drachen Herz... Die Pitahaya Teil 2





7 Kommentare bisher
KommentierenVogelhaus mit Eigenheimzulage. Hihi, schlau.
Diese im Link zu sehende Art gedrechselter Vogelhäuser brachte mich übrigens auf die Idee, die Kokosnüsse zu verwenden. Gern würde ich auch mal probieren, die Nüsse auf eine lange Stand zu spießen und frei im Garten aufzustellen, so wie dort, bei diesen schönen, aber doch schwer erschwinglichen Modellen: http://www.myamenity.de/product_info.php?info=p803_Vogelhaus-Nistkasten-Kugel.html
Das wär dann aber nur für den Einmal-Gebrauch von wegen Hygiene und Nistkasten-Reinigen.
Hallo Uta und Gärtnerin !
Ich habe in diesem Jahr ein weiteres Experiment
vor. Ich habe mir Samen der afrikanischen
Riesenkalebasse schicken lassen. Wenn ich ein so goldenes Händchen wie die Gärtnerin habe, dann
gedeihen sie in meinem Garten und ich habe
etwas Besonderes als Nistkasten. Insbesondere
für Meisen. Das Reinigen der Kokosnüsse stelle
ich mir nicht schwierig vor. Einen Haken aus
Draht biegen und das Nistmaterial herausholen.
Den feinen Dreck mit Wasser herausspülen,trocknen
und fertig.Vorsicht bei der Anbringung von
Nistkästen auf Stecken. Katzen und Marder könnten
die Brut herausholen, lieber hängen.
:-))))
Bei Kalebassen wäre ich vorsichtig, was das goldene Händchen der Gärtnerin anbegeht ;-)
Schau mal hier: http://gaertnerblog.de/blog/2008/kalebassen-ueberraschung/
:-)))) Aber trotzdem vielen Dank für die Blume, Klaus, und GG (Gutes Gelingen)!
Die gedrechselten Häuschen kann man öffnen, das sei zur Ehre der Hersteller gesagt. Ich glaube auch, dass man aus der Kokosnuss den ganzen Vogel-Krimskrams rauskriegt. Da das Machen gar nicht so schwierig war und meinem “Lieferanten” viel Lob (von mir) eingebracht hat, kann ich mir, glaube ich, auch einfach neue wünschen. Das Innere schmeckte frisch übrigens richtig gut.
Danke für die Katzenwarnung, Klaus. Deine Mail ist leider nicht angekommen. Sieh oben nach: Mail-Kontakt zu Uta anklicken.
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