Laub kehren
… würde ich jetzt gerne! Der ganze Platz, alle Parkplätze und der Fußgängerweg liegen voll:

Nicht, dass ich – was das betrifft – penibel wäre, ehrlich. Es macht mir einfach Spaß, die bunten, raschelnden Blätter-Massen zusammenzurechen. ;-) Ich könnte mal eben vergnügt morgens im Nebel den ganzen Platz Fächerbesen-en. Problem: Wohin damit? Laubhaufen im Garten steht bereits und Komposter und grüne Tonne sind voll.
Während in D vermutlich Bürgersteige zur Zeit mal wieder täglich handverlesen von Blättern befreit werden, bleibt hier in der NL-Gemeinde das ganze Laub wochenlang auf der Straße liegen, bis endlich irgendwann an der Straßenecke eine Art Container aufgestellt wird, in den man die Blättermassen entsorgen kann. Also muss ich warten und mich damit begnügen, das bisschen Laub vom Maulbeerbaum vom Rasen zu rechen. :-(
Die Bäume sind unterdessen längst noch nicht kahl. Die Natur ist super-spät dran dieses Jahr. Sonst ist das Laub schon Wochen von den Bäumen runter.
Übrigens bin ich auch so ziemlich die Einzige, die Spaß am Schneeschieben hat. Kein Mensch außer mir macht seinen Gehweg frei, wenn es geschneit hat. Vermutlich halten sie mich alle für DEUTSCH: Ordentlich, fleißig, pünktlich, gründlich. :-)
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15 Kommentare bisher
KommentierenMan könnte einen schlechteren Ruf haben, oder? ;o)
Mir macht Schneeschieben auch Spaß, solange er nicht meterhoch liegt oder total festgepappt ist.
Unserem Igel (der übrigens immer noch aktiv ist) habe ich hinter dem Komposter einen Laubhaufen hingeschüttet – da kann er bis zum späten Frühjahr bleiben, wenn er will.
Liebe Grüße, Sus
Klar könnte man, Muhriel, wobei ich mich manchmal frage, warum sich diese D-Eigenschaften, auch wenn sie immer weniger verbreitet sind, im Ausland so lange als positives Vorurteil halten. :-)
Sus: Sehr vorbildlich, der Igel-Haufen! Damit auch alle sehen, was Du so pfiffiges für Igel tust: Igel-TV auf Corum Blog gucken gehen!
;-)
Walnussbaumlaub habe ich kürzlich auch aufgekehrt und weggefahren (war eine super sportliche Übung!). Durch die Gerbstoffe im Laub wächst darunter sonst nichts mehr.
Sonst halte ich es wie Sus: Platz für Wildtiere ist wichtig. :-)
Tja, Bonn scheint inzwischen zu Holland zu gehören….
Obwohl die meisten Straßen dicht mit riesigen alten Kastanien aufwarten können, ist nix mit laubrechen… Wir kämpfen uns durch halbmeterhohe Blätterhaufen – völlig in Ordnung,solange es trocken bleibt. Wenn es regnen sollte, wird sich das ganze Laub in eine schmierseifenähnliche Masse verwandeln und dann – Heidewitzka!
Schneeschieben ist inzwischen ebenfalls – bis auf die Bürgersteigabschnitte von wenigen Alteingesessenen – Geschichte.
Dito Unkrautentfernen und Setzlinge rausreißen. Inzwischen wächst in überraschend vielen Vorgärten sowie in der Ritze zwischen Bürgersteig und Grundstücksabgrenzungsmäuerchen (schönes Wort!) ein mir bis dato unbekannter Baum, der es in kürzester Zeit auf 2 – 3 m Höhe bringt…
Sollte also ein Holländer der Meinung sein, dass die Deutschen prinzipiell ordentlich, sauber und fleissig seien, schick ihn bitte nach Bonn. Er oder sie wird sofort eines besseren belehrt werden und Dich in Zukunft für eine Schweizerin halten :-)
:-)))) Sachichdoch!
Upps, nicht gleich abgeschickt…
@Gärtnerin: Danke für den Link. Es funktioniert: die ersten
fünfsieben waren schon da! :-)@Gärtnerin: Deine Nachbarschaft sieht doch in Dir das Vorurteil wieder bestätigt. Das hält dann wieder eine Weile…
Ach ja, zum Thema Vorurteile und Niederländer: Wie nennt ein Holländer einen Verkehrsstau? Campingplatz
(Heute morgen im Radio gehört…) Du siehst, es ist nicht so langlebig wie ein Vorurteil.
Liebe Grüße, Sus
Ich höre mir heute abend an, wie witzig die Niederländer den finden. ;-)
Tu’s lieber nicht! :-)
Zu spät. Ist schon übermittelt.
Mal zurück zum Laub: Wie wär’s mit extra Laubkompost, von dem die Gärtner so schwärmen? Vorschlag von BBC’s “Gardener’s World”, Monty Don
Laub -die Schönheit des Herbstes- aber wohin damit?
Nun ich habe vor Jahren meine Nachbarn zum Kopfschütteln gebracht, als ich im November den Rasenmäher startete. Doch heute gehen sie alle genauso vor. Der Grund: Rasenmäher auf möglichst niedrige Stufe herablassen, Fangkorb hin und Laub einmähen. Vorteil: Laub und Gras werden geschnitten, gehäckselt. Der Platzbedarf wird enorm minimiert und der Kompost ist rasend schnell verrottet… INKL. dem Gras. Viel Spaß also beim Schockieren der Nachbarn… zwinker
Dies mache ich schon seit Jahren und habe die besten Erfolge damit erzielt. Allerdings schütte ich das Laub dann auf eine größere freie Fläche und fahre mehrfach mit dem Rasenmäher,ohne Fangkorb, darüber bevor es in den Komposter kommt. Auf das ausgebreitete Laub gebe ich dann gleich noch etwas Dünger und grobes Häckselgut bzw. Sägespäne. Ohne das Zerkleinern und die Zugabe von Dünger würde das Laub des Ginkgo-Baumes zu lange brauchen bis es Kompost ist. Meine Nachbarn kann ich damit nicht schockieren, da sie es schon lange nachmachen. Das Laub zwischen den Sträuchern und auf den Rabatten entferne ich erst im Frühjahr. In den Sträuchern hängende Blätter schüttele ich auf den Boden, damit kommender Schnee sich nicht darin verfängt und es zum Abbrechen der Äste führt.
Laub, Laub, Laub. Es ist immer wieder das Gleiche! Jedes Jahr ;)
Ich wundere mich auch immer wieder, wo das viele Laub nur herkommt ,-) irgendeiner muss es ja schließlich auch wegmachen…
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