Gärtnerin · 12. Mai 2015, 09:01

Tomatengewächshaus

Neues, altes Folien-Tomatengewächshaus im Garten, weil ich dieses Jahr viel mehr Tomaten als große Töpfe an regengeschützten Plätzen habe, und also einige im Nutzgarten im Gewächshaus stehen dürfen:

Tomatengewächshaus

Neues, weil es für mich neu ist, Tomaten im Tomatenhaus zu kultivieren (Sonst nur regengeschützt, aber nicht mit extra „Haus“. Altes, weil es nicht neu gekauft, sondern von jemandem ererbt ist, der es nicht mehr haben wollte, weil er mit der Tomatenhaus-Tomaten-Kultur nicht klar kam. An sich soll so ein Tomatenhaus ja vor allem Wärme bringen und die Pflanzen, die manchmal bei zu viel Feuchtigkeit von oben zu Braunfäule neigen, vor Regen schutzen.

Da es zur Zeit schon sehr warm ist, und die frisch gepflanzten Tomaten kurz nach der Pflanzung trotz weit geöffneter Front und Seitenfenstern vor Hitze schon leicht welk am Boden lagen, bin ich auch nicht so sicher, ob ich das so gut finde…. Jetzt haben sie sich etwas stabilisiert, aber ich traue mich eigentlich gar nicht, das Tomatenhaus zu schließen. Auch nicht nachts. Vielleicht bin ich am nächsten Morgen dann nicht schnell genug und gehen die Pflanzen ein…

Lesen das hier Tomatengewächshaus-Fans/Erfahrene? Wie geht Ihr damit um? Wie sieht das optimale Handling eines Tomatengewächshauses im Garten eigentlich aus? Kann man Tomatengewächshäuser eigentlich besser als Zelt für die Gartenparty oder Übernachtungsplatz verwenden als für Pflanzen? Ein Feldbett würde nämlich rein passen. ;-)

Nachtrag: Eine Gewächshaus-Gurke (Tipps für Balkon-Pflanzung!) ist natürlich auch rein gepflanzt worden.

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16 Kommentare bisher

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Britta, 12. Mai 2015, 10:15

Gut, dass Du das mit der Gurke noch geschrieben hast! hatte mich schon gewundert, was Deine Tomaten für komische Blätter haben… ;o)
Bei mir müssen die Tomaten (ziehe ausschließlich Cocktail- in verschiedenen Formen/Farben) immer „durch“ mit dem deutschen Sommern. Vor ein paar Jahren habe ich mal diese Vlies-Tunnel zum „an-den-Stab-binden“ ausprobiert, aber da hatte ich eher den Eindruck, dass diese die Pflanzen „gestört“ haben, und beim nächsten Wind (davon habe ich im Garten reichlich…) waren sie dann irgendwie „verweht“… Seitdem also „nature“, und wer’s nicht packt, hat Pech gehabt. Ziehe mir aber seit einigen Jahren immer aus selbst gewonnenem Saatgut, und die sind relativ robust.
Ach ja: Hätte da noch „ein paar“ Pflanzen übrig! Rote „klassich“ Runde, rote Datteltomaten und gelbe Datteltomaten (süßlicher, weicher). Wer mag…? :o)

Saskia, 12. Mai 2015, 17:05

Ich! Ziehe demnächst um in eine Wohnung mit Balkon und könnte da ein paar Pflänzchen gut gebrauchen :)

Im Austausch könnte ich dir ein paar Ableger von meinen (Grün-)Pflanzen und Kakteen anbieten :)

Herzliche Grüße, Saskia.

Klaus, 13. Mai 2015, 07:12

Das, auf dem Foto gezeigte, Tomatengewächshaus hat bei mir den ersten starken Wind im vergangenen Jahr nicht überstanden. Das Gestänge ist definitiv zu schwach.
Daraufhin baute ich mir ein „Gerüst“ aus Bodenhülsen und Kanthölzern. Diese Konstruktion hat bisher alle weiteren starken Winde überstanden. Nicht vergessen sollte man eine Dachkonstruktion aus Leisten damit sich das Regenwasser nicht in einer Mulde sammeln kann. In diesem Jahr habe ich gleich die starke Variante gewählt. Die Bodenhülsen und Kanthölzer bekommt man in jedem Baumarkt.

Gärtnerin, 13. Mai 2015, 07:13

Jo, mit „sie müssen da durch“ habe ich natürlich auch Erfahrung. Vielleicht hätte ich noch was zur Motivation schreiben sollen: Es ist mir nicht egal, ob ich ein paar Tomätchen aus dem eigenen Garten ernte oder nicht. Der Ansatz ist – wie bei allen Gemüsen -, maximalen biologisch erzeugten Ertrag zu erreichen, um möglichst das ganze Jahr keine Tomaten in Plastikpackungen oder aus der Dose kaufen zu müssen. Von daher interessiere ich mich für optimierten Tomatengewächshaus-Einsatz. Tomaten-Folientunnel war in der Familie auch ein Trauerspiel. Kann nicht empfohlen werden.

Jennes, 14. Mai 2015, 12:32

Wir haben unser Tomatengwächshaus letzte Woche auch aufgestellt. Seit Jahren leistet es hervorragende Dienste. Das Gewächshaus wurde aus mehreren Dachlatten selbst zusammen gebaut. Der Vorteil bei uns ist, das ziemlich viel Licht vorhanden ist, aber trotzdem vor Wind und Sturm geschützt.

Klaus, 14. Mai 2015, 18:06

Zusätzlich zum motivizierten Tomatengewächshaus versuche ich es mit einem Folienschlauch, den man sich selbst auf Länge schneidet. Er ist aus leichter Folie mit Luftlöchern. Mal sehen was wird.

Thomas, 15. Mai 2015, 15:47

Ist das Gewächshaus denn auch wirklich stabil? Wenn ich an den Wind vor 2 Wochen denke, dann hält so ein Gewächshaus doch bestimmt nicht stand. Insgesamt finde ich so ein Gewächshaus schon eine gute Sache und man es ist schnell installiert und wieder abgebaut.

Inga, 16. Mai 2015, 16:13

Mit so einem Foliengewächshaus habe ich hier bei mir im Garten auch nicht viel Freude – viel zu windig. Ich habe daher ein Tomatenhäuschen aus Doppelstegplatten mit automatischem Dachöffner. Und selbst das hat den letzten (oder vorletzten) Frühlingssturm nicht überstanden.
Daher ziehe ich ausschließlich Freiland-geeignete alte Sorten, Keimung im Haus, Abhärtung im Frühbeet und dann ins Beet. Letztes Jahr hatte ich, trotz des nassen Sommers, eine ganz gute Ernte. Die Braunfäule schlug erst zu, als ich schon alles abgeerntet hatte.

Gabi, 05. Juni 2015, 11:14

Bei mir steht dieses „wackelige“ Tomatenhäuschen seit über einem Jahr im wirklich windigen Garten. Blieb im Winter draußen und hat tatsächlich auch schwerste Stürme anstandslos überlebt.
Ich habe die Gerüststangen ca. 30 cm tief im Boden eingegraben und die Mittelstange vom Gerüst mit Kabelbindern an einer einbetonierten Metallstange (Gründstücksbegrenzung) festgezurrt. Wahrscheinlich überlebt es mich noch ;-)

Jonny, 05. Juni 2015, 13:42

Habe meine Tomaten ganz normal im Gewächshaus gepflanzt und wachsen wie sau. Wenn es draußen heiß ist mache ich immer die Tür und Fenster auf und das war es. Nachts alles geschlossen. Keine Probleme.

Romy, 05. Juni 2015, 13:46

In meinem Garten steht auch ein Gewächshaus aus Glas mit Tomatenpflanzen. Tagsüber Lüfte ich und Nachts bleibt es zu. Hatte letztes Jahr auch 5 verschiedene Tomatensorten, von Cocktailtomaten bis Riesentomaten.

PS:Alles bis zur Ernte gut gelaufen. Natürlich jeden Tag gießen nicht vergessen!

Anja, 08. Juni 2015, 01:20

Ich hatte früher vor allem Probleme mit zu viel Feuchtigkeit nachtsüber und das Tomatengewächshaus hat dieses Problem bestens gelöst. Wichtig finde ich, dass man tagsüber gut durchlüftet, denn Sauerstoff haben auch die Tomaten geren!

Lieben Gruß

Gärtnerin, 08. Juni 2015, 08:11

Erstaunlich, Gabi, denn meins ist schon 2x weggeflogen/umgefallen. Und das Wasser sammelt sich auf dem Foliendach, trotz Abspannung

Klaus, 25. Januar 2018, 18:42

Nachdem bei meinem handelsüblichen Tomatenzelt das Rohrgerüst aus Trompetenblech den Geist aufgegeben hatte baute ich es aus Bodenhülsen und Kanthölzern mit der erforderlichen Stabilität um. Seitdem bin ich damit zufrieden und über die Ernte kann ich auch nicht klagen. Bei Bedarf kaufe ich mir ein neues Tomatenzelt, wegen der Folie, und das Rohrgerüst wird im Schrottcontainer entsorgt. Mann lässt sich was einfallen!
LG Klaus

Holger, 26. Januar 2018, 20:53

hallo , ich habe mir auch ein Foliengewächshaus besorgt mit gewebe in der Folie , 6fenstern und sehr stabiles Rohrgerüst . Die Folie habe ich unter herum mit eingegraben . Es hat bis jetzt schon einige Stürme Überstanden und ich bin zufrieden .Desweiteren habe ich noch ein Gewächshaus 6 m2 mit Doppelstegplatten , Tür und Fenster ,nicht sehr groß , aber ich bin zufrieden .Giut ein fenster ist wenig , geht automatisch auf .Aber man muss sehr gut Lüften trotzdem .Die platten habe ich mit transparenten Silikon noch verklebt .Und das Stahlfundament Gut verankert .Bis jetzt teu , teu , teu .

haselmausdd, 06. Februar 2018, 15:01

Hallo, wir hatten bis vorletztes Jahr so ein Gitterfoliengewächshaus. Das Dach der Folie hat es leider derart zersetzt, dass das Gitter (Strick, Gewebe o. d. g.) noch auf dem Gerüst hing, aber die Folienteile auf dem Beet sich verteilt hat! Hab die ganze Erde mit der Schaufel abgetragen. Nie wieder so einen Mist! Es war so was von ärgerlich! Im nächsten Jahr haben wir eine große Folie drüber gehangen und an den Stangen befestigt. Sah ein wenig primitiv aus – eine Seite nach ganz unten gezogen und die andere nur bis zur Hälte – aber es hat gehalten und die Tomatenernte fiel auch recht gut aus. Die Braunfäule kam erst, als die letzten paar Tomaten noch zu ernten waren. Dieses Jahr halten aber die alten Stangen nicht mehr und ich hoffe, meinen GG überreden zu können, doch etwas stabileres zu bauen. Tomatensamen hab ich schon! Fehlt nur noch das Häuschen dafür!! ;-)))
LG aus Dresden

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