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Duftpflanzen im Garten

DuftpflanzenDuftpflanzen sind das Allerschönste im Garten! Sie schmeicheln der Nase und sorgen bei entsprechender Auswahl für natürliches Parfum. Es gibt zarte Duftpflanzen für die Sinne, aber auch wahre Duft-Bomben wie die Engelstrompete, deren intensiver Geruch auch manchmal zu viel werden kann.

Manche Duftpflanzen duften einfach so vor sich hin, manche sogar gewaltig wie etwa der Pfeifenstrauch, der eine richtige Duftwolke um sich verbreitet, andere setzen ihre Duftstoffe erst oder zumindest deutlicher bei Berührung frei.
Typisch hierfür sind manche Kräuter und Duftgeranien, die erst so richtig loslegen, wenn man an ihren Blättern vorbeistreicht oder diese reibt.

Deswegen sollte man sie schon so einplanen bzw. pflanzen, dass man an entsprechenden Stellen wie Sitzplätzen oder vor dem Lieblingsfenster das Passende in der richtigen Nähe bzw. Distanz hat.

Duftpflanzen-Faustregel Nr. 1:

Duftpflanzen duften unso intensiver, je weniger Luftbewegung in einer Gartenecke ist. An eher windigen Stellen kann das Aroma nicht so schön stehenbleiben. Da das in meinem Garten leider der Fall ist, muss ich so manche durch nahes Riechen erkunden. Dafür werden die Intensiv-Duftpflanzen wie oben genannt mir nicht zuviel. ;-)

Duftpflanzen-Faustregel Nr. 2:

Fast alle Duftpflanzen sind Sonnenliebhaber. Je sonniger, desto intensiver der Duft.

Duftpflanzen-Faustregel Nr. 3:

Nicht zu viele und v.a. nicht zu viele verschiedene Duftpflanzen auf einmal, sonst stinkts wie in einer Parfümerie. ;-)
Tipp: Ein Traumteam in Sachen Geruch sind auf jeden Fall Wunderblume und Engelstrompete am Terrassenrand.

Duftpflanzen nach Tageszeit:

Je nachdem auf welche Bestäuber die Duftpflanzen es “abgesehen” haben, kann man sie in Tagdufter und Abenddufter bzw. Nachtdufter einteilen. Tagdufter ziehen tagsüber fliegende Insekten an, Nachtdufter richten ihre Aromen und Lockstoffe an nachtaktive Insekten und Falter. Das kommt der arbeitenden Bevölkerung entgegen. Kann man sich doch bei richtiger Bepflanzung am freien Feierabend noch an den dollsten Pflanzen-Düften erfreuen. Typische Feierabend-Duftpflanzen sind z.B. Engelstrompete (Brugmansia), ihr einjähriger Verwandter Stechapfel (Datura), Wunderblume (Mirabilis jalapa), Vanilleblume (Heliotropium), Ziertabak (Nicotiana).

Duftpflanzen nach duftenden Pflanzenteilen:

Nach den jeweils duftenden Pflanzenteilen unterscheidet man Blütendufter (z.B. Wunderblume), Blattdufter (z.B. Weihrauch) oder auch Wurzeldufter (z.B. Iris germanica/Veilchenwurz, deren Wurzeln für Duftpotpourris verwendet werden).

Duftende Pflanzen gibt es fürs Zimmer, für den Balkon und auch winterharte Duftpflanzen für den Garten. Nicht alle Pflanzen einer Art müssen duften. So gibt es z.B. Duftrosen und duftlose Rosen.

Kräuter und Duftpflanzen-Liste:

Neben Duftpflanzen im Garten oder auf dem Balkon finden sich eine Menge aromatische Duftpflanzen im Bereich der Kräuter, wie z.B. Basilikum, Wermut, Bärlauch, Kamille, Minze, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Waldmeister, Melisse…).

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Duftpflanzen-Buchempfehlungen:

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