Rhododendron, Alpenrose (Rhododendron)
Rhododendron heißt, weil der deutsche Name “Alpenrose” weniger geläufig ist, zumeist auch hier Rhododendron. Der Rhododendron gehört zu den winterharten, immergrünen Gartenpflanzen, und ist eng mit der Japanischen Azalee verwandt, wobei diese aber nicht immergrün sind. Die Rhododendronblüte im Garten, Vorgarten und Rhododendron-Ausstellungen ist jährlich im Mai/Juni ein großes Spektakel. Der Rhododendron gehört außerdem als “japanische” Pflanze fest zum Japanischer Garten!
Höhe
Alte Rhododendren können (2-3-4-10-30) Meter hoch werden, die Pflanzen wachsen allerdings so langsam, so dass eine riesige Endhöhe nach vielen Jahrzehnten für den Garten-Besitzer kaum eine Rolle spielt. Meistens sind es breit-ausladende und langsam in die Höhe wachsende dichte, immergrüne Kugel-Sträucher. Es gibt aber auch spezielle Mini-Rhododendron zu kaufen.
Rhododendron-Blütezeit, Blüten-Farben
Die Blütezeit der Alpenrose liegt vor allem im Frühling/Mai. Das Farbspektrum der Blüten ist groß, von weiß über rosa-violett-lila, gelb und orange sind eher seltener.
Rhododendron-Arten
Es gibt eine ganze Reihe von Rhododendron-Arten aus dem flachen Wald-Land bis ins Hochgebirge. Gartensorten/Großblütige Rhododendron-Hybridenn sind aber besser an unsere Bedingungen und Winter angepasst. Bekannt ist außerdem z.B. Rhododendron catawbiense, der aus Nordamerika kommt, oder Rhododendron smirnovii aus dem Kaukasus. Viele Rhododendren mögen keinen Kalk-Boden, sondern sauren Boden/Heide-Boden, und machen daher dem Garten-Freund wenig Freude, sondern mickern, selbst bei Anreicherung des Pflanzlochs beim Pflanzen mit Torf etc. Kalkresistente Rhododendon-Pflanzen heißen Inkarho-Rhododendron.
Standort im Garten
Rhododendron bevorzugt im Garten Halbschatten bis Schatten. Sie mögen normalen Gartenboden bis nahrhaften, humosen Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Die meisten Rhododendren bevorzugen außerdem sauren Boden mit niedrigem ph-Wert.
Rhododendron-Schädlinge
Berüchtigter Rhododendron-Schädling ist die Rhododendron-Zikade, ein kleiner, grüner, grashüpferartiger, springender Schädling, der Blätter und vor allem Rhododendron-Blütenknospen ansticht und saugt. Der schlimmste Folgeschaden kann eine Infektion mit Rußtaupilzen sein (klebrige Knospen), der die Blüte im Folgejahr ausfallen lässt. Bekämpfung mit Gelbtafeln oberhalb der Pflanze ist sehr erfolg-versprechend.
Rhododendron schneiden
Rhododendron soll man nicht schneiden, weil sie so am schönsten wachsen. Sollte aber ein Rhodi doch mal unschön von unten kahl und renovierungsbedüftig sein, kann man Korrekturen getrost vornehmen (nicht gleich kahl schneiden!). Die Sträucher regenerieren langsam, aber sicher. Bester Zeitpunkt fürs Schneiden: Direkt nach der Blüte, bevor das neue Trieb-Wachstum einsetzt. Ansonsten gibt es an Pflege-Maßnahmen nur verblühte Blüten auszuputzen, die man büschelweise vom Ast abdrehen kann.
Rhododendron vermehren
Wie Azaleen-Vermehrung ist auch die Vermehrung von Rhododendron schwierig. Generativ via Samen so gut wie unmöglich, vegetative Vermehrung schwer, weil die Bewurzelung sehr langsam stattfindet. Stecklinge und Steckhölzer haben kaum eine Chance, Absenker jedoch schon.
Alle Beiträge über Rhododendron auf dem Garten-Blog:
- Japanische Azalee weiß und pink-rosa
- Rhododendron-Blüte 2009
- Rhododendronblüte
- Rhododendron
- Anna Baldsiefen
- Erste Azaleen-Blüten
- Mini-Rhododendron blüht
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