Gärtnerin · 01. September 2011, 12:18

Wie weit können Blattläuse laufen?

Wollte eigentlich nur leicht Blattläuse-kontaminierte Kapuzinerkresse-Samen trocknen und stelle fest, dass ich eine bemerkenswerte Versuchsanordnung für eins der großen Mysterien im Schädlingsreich geschaffen habe, einschl. zugfreier Umgebung, um Störgrößen wie Luft als Fortbewegungsmittel auszuschalten. Damit sind ganz neue Einsichten in das Wesen und die Zähigkeit der Blattlaus möglich. :-)))

Die Frage ist nämlich doch eigentlich:

Wie weit können (ungeflügelte) Läuse laufen?

Wie sind sie zu Fuß unterwegs, wenn sie nicht durch Ameisen transportiert werden? Wie groß ist ihr Radius, wie ist das mit Distanz von Pflanzen zueinander und “Ansteckungsgefahr”?

Antwort: Gar nicht weit können Blattläuse laufen! Die sind super-schlecht zu Fuß! Die meisten Läuse schaffen kaum 10 cm aus eigener Kraft, die Weitestgekommene aller Läuse (dunkelster Punkt oben rechts im Bild) …

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Uta · 28. Februar 2010, 01:21

Welcher Schädling ist das?

Während ich so vor mich hin träume von Wärme, Frühling und Sonne, streicht meine Nachbarin mit der Lupe durch den Garten und inspiziert die Schäden. Dabei fiel ihr das ins Auge:

Erinnert an Leinsamen von Größe und Farbe, wenn man es abkratzt, ist es darunter weiß. Verkappte Schildläuse? Massenhaft (!!!) damit befallen ist eine japanische Azalee.

Was meint Ihr, was sollte ich damit tun?

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Gärtnerin · 19. Juni 2009, 14:10

Garten-Probleme aktuell

Wo Licht ist, ist immer auch Schatten. Auch gerade im Garten. Hier mal meine aktuellen Misserfolge, bzw. greatest Gartenprobleme im neuen Garten 2. Das hier ist ja schließlich keine Gartenzeitschrift, sondern böse Realität. :-)

1. Wind / Sturm im Garten vs. großblättrige Pflanzen:

An Gärtnern “mit dem Wind” (- statt mit dem Mond. Ist doch auch mal was anderes :-( -) muss ich mich wohl hier ijsselmeer-nah gewöhnen. Was mich betrifft, ist das eigentlich o.k., mal davon abgesehen, das man grundsätzlich nix sieht, weil das Gewächs auf der eigenen Birne einem ständig in den Augen hängt. Aber da könnte man ja vielleicht noch Abhilfe schaffen… Das für mich größere und neue, zu bewältigende Garten-Problem ist, dass sich …

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Uta · 02. Juni 2008, 11:03

Schadensbild an dracaena marginata

Wer oder was verbirgt sich wohl in der “Watte”? Jessica sucht Rat:

“Ich bin auf der suche nach kompententer auskunft. mein vor einem halben jahr erworbenes pflänzchen (dracaena marginata) entwickelt sich im allgemeinen eigentlich ganz gut, wächst und gedeiht und hat ab und an mal ein braunes blatt, das abfällt. was aber etwas beunruhigend ist, ist die tatsache, dass sich seit ungefähr zwei, drei monaten komisches zeug am baum bildet. sieht aus wie watte und die blätter sehen irgendwie klebrig aus. das wirkt unschön und das bäumchen tut mir leid. hab aber keine ahnung, ob das ein pilz ist oder fieser tierbefall (ich kann kein ungeziefer entdecken). ich schicke mal ein bild mit, vielleicht weiß ja jemand von euch rat? würde …

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Gärtnerin · 21. Mai 2008, 12:26

Läuse-Epidemie, Ameisen-Invasion

Durch die lange Trockenheit, die die Pflanzen eher labberig und leicht saugbar als prall macht, hat die für die Jahreszeit typische Läuse-/Ameisen-Invasion begonnen. Sowohl die Kletterrose am Obelisk, als auch der Hibiskus und natürlich der Pfeifenstrauch sowieso, sowie viele anderen Pflanzen sind mit grünen oder schwarzen Blattläusen dicht besetzt gewesen, bis ich gestern den Gartenschlauch in die Hand nahm, um sie runterzuspritzen. Auch das Mutterkraut, das ja gerade als Läusesammler fungieren soll, ist über und über voller Läuse:

Natürlich ist das wie immer ärgerlich und freut keinen Gartenbesitzer …

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Gärtnerin · 10. April 2008, 13:58

Unbekannte Schädlinge auf Drachenbaum

Michael hat gestern kommentarisch über weiße “Stäbchen” auf einem rasch absterbenden Drachenbaum (Dracaena marginata) berichtet. Der Befall scheint v.a. am Blattansatz und an den unteren Blättern zu sein. Die Triebspitze sieht aber auch nicht gut aus, ist sehr hellgrün. Leider konnte ich mir darunter überhaupt nix vorstellen. Und jetzt sind die Bilder da. Die von mir vermuteten Einkerbungen/Blattschnitte gem. Drachenbaum-Schadbilder-Beschreibung (bei Dracaena Warneckii) sinds nicht. Mir scheint eher, dass es sich um lebende Tiere auf der Pflanze handelt.

Ich habe Bildausschnitte soweit möglich vergrößert, damit mans einigermaßen sehen kann. Die Sachen auf den Blättern sind m.E. zweierlei Art: Das eine, also die “Stäbchen” sind nach meiner Interpretation Eier, Eihüllen oder Eigelege. Gut auch zu sehen, dass sie auf dem …

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Uta · 12. Februar 2008, 16:49

Läuse: Kapitulation und Rausschmiss

Ich hab über Monate alles probiert, was jemals in Foren gegen Läuse empfohlen wurde. Duschen, Abwischen, mit Seifenlauge besprühen, Gift … Dann riss mir die Geduld und ich setzte die Palme an die Luft:

Trotz nächtlicher Temperaturen um die null Grad. Und was passiert?! Pflanze und Läuse amüsieren sich prächtig. Die Viecher scheinen sich sogar zu höchst aktivem Paarungsverhalten animiert zu fühlen:

Die sind nicht tot, nur etwas langsam. Unter der Lupe sieht man, wie sie anklagend die Hände …

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Gärtnerin · 25. Juli 2007, 16:34

Hortensie-Schädlinge

Jörg hatte beim Beitrag Hortensien zurückschneiden zu seinem Hortensie-Schädlings-Problem kommentiert:

“Hallo,
eine unserer Hortensien hat Schädlingsbefall. Es sieht aus als wären Wollläuse an den Blattunterseiten. Der Einsatz von chemischen Mitteln brachte keine Besserung. Eine Gärtnerin sagte es wäre eine Hortensienkrankheit die nicht zu behandeln wäre. Wer weiss Hilfe?”

Hier sind die Fotos zu seiner Misere:

Sieht wirklich sehr nach Wollläuse aus, oder? Allerdings ziemlich große weiße Häufchen… Oder ist jemand bekannt, dass es da noch was anderes als Hortensien-Krankheit gibt, das so aussieht? Was empfehlt Ihr? Hoffe auch, dass Stefan, der Pflanzenschutz-Experte, …

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Gärtnerin · 09. Mai 2007, 12:12

rote, grüne, schwarze Läuse

Die Läuse sind spürbar angekommen und haben sich bei der Trockenheit explosionsartig vermehrt. An den Rosenknospen, hier Rambler New Dawn, werden die regelmäßig roten/grünen Läuse mit dem harten Wasserstrahl zu Boden genötigt, damit sie die Blüten nicht nachhaltig schädigen.

Ansonsten dürfen sie vorübergehend an den meisten Pflanzen bleiben, bis die Nützlinge kommen.
Wenn eine gar zu arg leidet, komm ich mit dem Gartenschlauch. Die schwarzen Läuse, die sich vorzugsweise am Mutterkraut einfinden, gehen wie jedes Jahr vermutlich baldigst durch die Jung-Marienkäfer/Marienkäfer-Larven drauf. ;-)

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Gärtnerin · 10. April 2007, 07:42

Johannisbeeren krank

Adam hat ein, nein eigentlich zwei Johannisbeer-Probleme:

“Hallo liebe Gärtnerin,

Habe vor ein paar Tagen deinen tollen Weblog entdeckt und gleich aboniert. Habe da gleich eine Frage, vielleicht kann euer Team mir helfen.
Seit ein paar Jahren haben wir einen kleinen Stadtgarten im Hinterhof, sonnig, sehr warm.
Leider kriege ich ein Problem mit meinen Johannisbeeren nicht in den Griff. Könnt ihr bitte einen Blick auf die traurigen Gestalten werfen
und mir sagen, was das sein könnte und ob da was und wie zu retten ist.

Meine roten+schwarzen Johanisbeeren haben’s schon immer schwer gehabt. Sobald im Frühjahr junge Blätter erscheinen, werden diese von
irgendwelchen Blattlaus-Arten heimgesucht, die die Blätter verkümmern lassen. Somit kann der Strauch nie richtig wachsen. Ich hab letztes Jahr fleissig mit Seife-Spiritus versucht dagegen anzukommen, …

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