15. Januar 2006, 23:23 von Gärtnerin
Das hol ich doch mal nach oben, bevor es in den Kommentaren steckenbleibt und vielleicht nicht von allen gelesen wird:
Beim Garten-Koch-Event Feldsalat ist folgende naturwissenschaftliche Frage aufgeschlagen:
“Hallo Feldsalatfreunde,
wie kann ich mir erklären, dass Feldsalat auf dem Acker gefriert und nach dem Auftauen die Blätter nicht welk sind? Wieso platzen die Zellen hier nicht? Bekommt der Salat nach der Ernte Frost in der Gefriertruhe ist er nicht mehr zu genießen.
Wer kann mir dies genau biologisch-chemisch erklären?
Besten Dank im Voraus
Gaumenschmaus”
Kann dazu aus den Reihen der Köche oder Gärtner oder der eventuell mitlesenden Bio-Chemo-Logen jemand was beitragen?
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03. Dezember 2005, 13:54 von Jan Theofel
Für unser Garten-Koch-Event Dezember haben wir den Feldsalat ausgesucht. Die Haupt-Erntezeit für diesen vitaminreichen heimischen Salat liegt im Winter und getreu unserem Motto, das Saisonale und regional Verfügbare betonen zu wollen, bietet er sich daher an. Mehr über diese Pflanze, wie Ihr sie selbst notfalls im Blumenkasten anbauen könnt und etwas zur Warenkunde erfahrt Ihr im Beitrag Feldsalat-Erntezeit.
Die regionale winterliche Küche wäre ohne den Feldsalat kaum vorstellbar. Bereichert er als Beilage doch oftmals kräftig-deftige Gerichte und als eigenständiger Gang zahlreiche Menüfolgen.
Wir freuen uns, wenn Ihr auch das zweite Garten-Koch-Event durch Eure finest Rezepte bereichert und uns zeigt, was man mit Feldsalat so alles zaubern kann. Eure Feldsalat-Rezepte könnt Ihr bis zum 31. Dezember bis zum Gläserklingen …
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03. Dezember 2005, 13:53 von Gärtnerin
Der Feldsalat (Valerianella locusta), auch Ackersalat, Rapunzel oder Vogerlsalat genannt, ist DER typische Herbst- und Wintersalat, der auch bei uns um diese Jahreszeit geerntet werden kann. Deswegen haben wir ihn für unser Garten-Koch-Event des Monats Dezember ausgesucht.
Feldsalat wächst in kleinen, dunkelgrünen, mehr oder weniger flachen Rosetten aus abgerundeten Blättchen, die einen kräftigen, nussigen Geschmack haben und viele Vitamine enthalten. Er lässt sich sehr leicht anbauen und ist dabei relativ anspruchslos was die Nährstoffversorgung betrifft, was ihn zu einer prima Nachkultur-Pflanze für das Gemüsebeet macht. Er mag durchlässigen Boden und gedeiht sogar in Balkonkästen prima, wie man sieht:
Das macht ihn natürlich auch zu einer hervorragenden Pflanze für Köche …
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07. November 2005, 15:43 von Gärtnerin
Das ist er nun, der am 22.9. gesäte Feldsalat im Balkonkasten statt im Garten. Ein bischen blass zwar (Was könnte ich nährstofftechnisch falsch gemacht haben oder wars dem zu warm?), aber annähernd so groß wie wenn man ihn kauft. Demnächst gibts Salat – mit lecker Zwiebelchen und selbstgemachtem Rosenessig….
;-)
Service:
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09. Oktober 2005, 23:49 von Gärtnerin
Na aber hallo! Der am 22.9. gesäte Feldsalat heute:
Das wird ein Salat-Fest…. :-)
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22. September 2005, 20:02 von Gärtnerin
Heute habe ich zum ersten Mal jemals Feldsalat (Valerianella locusta) ausgesät, und zwar “Holländischer breitblättriger”. Kulturdauer 8-10 Wochen.
Ich habe ihn bequemlichkeitshalber in Blumenkästen gesät, damit ich das (hoffentlich) Spektakel später vom Balkonfenster aus beobachten kann, statt im Garten rumzustapfen. Wenn sich was tut, werde ich berichten bzw. bebildern. Ich bin gespannt…
So sah der Feldsalat später aus.
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