Gärtnerin · 01. Dezember 2006, 18:17
Das kleine Büchlein “Der schönste Baum” von Julie Salamon ist meine allerliebste Weihnachtsgeschichte. Alle Jahre wieder zur Vorweihnachtszeit lese ich sie in einem Rutsch und lasse mich dabei berühren. Es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich 3-5 Taschentücher brauche.
In der Geschichte geht es um die lebenslange tiefe Freundschaft zwischen einer Nonne und einer Rotfichte, die als Weihnachtsbaum für das Rockefeller Center ausgewählt wird. Natürlich geht es dabei um Themen wie Abschied nehmen, Loslassen, eben die schmerzvollen Dinge im Leben, die wir irgendwie vermutlich alle kennen, aber auch seine Schönheiten. Und das wunderbar gekleidet in eine Beziehung zwischen einem Mensch und einer Pflanze.
Ich schätze, jeder, …
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Gärtnerin · 29. Oktober 2006, 20:15
Liebe Heide, ich danke Dir für diese Roman-Empfehlung! Ich hab ihn verschlungen bis spät in die letzte Nacht, den Tulpenkönig.
…. :-)
Worum gehts? Tulpenhandel und Tulpenfieber in Amsterdam im 17. Jahrhundert, einen passionierten englischen Gärtner mit Liebe zu den grünen Dingen, der in diese Szene gerät, ein wenig Sex und Amore. Der Protagonist hat mir ganz besonders gefallen. John Nightingale hat genug Attribute, die die Gärtnerin von heute zum Schwärmen bringen. ;-)
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Gärtnerin · 09. Oktober 2006, 11:35
Ein Gärtner-Roman: Natürlich hat mich Petra Durst-Benning´s Roman “Die Samenhändlerin” vom Titel her sofort angesprochen.
Der Roman spielt im Süddeutschen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine Augsburger Wirtstochter, die von einem durchreisenden Samenhändler geschwängert wurde, reist diesem bis in seine schwäbische Heimat Gönningen nach und findet dort heraus, dass der Kindsvater schon verlobt ist. Sie bleibt dort am Ort. Viel mehr will ich nicht verraten, falls jemand Lust auf das Buch hat.
Mich hat besonders gereizt, eine Vorstellung vom Leben und Alltag der Gönninger Samenhändler zu erfahren, die, um Blumenzwiebeln und Gemüsesamen in viele Länder Europas und auch nach ßbersee zu den Menschen zu bringen, ein ziemlich hartes und gefahrvolles Leben auf der …
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Gärtnerin · 25. April 2006, 13:24
Jörg hat mich gebeten, Bücherempfehlungen aus dem Fachgebiet Garten zu nennen. Habe länger darüber nachgedacht, was aus den unendlichen Weiten der wunderbaren Gartenbücher ich da nehme und mich nun für zwei meiner liebsten Gartengestaltungs-Bücher entschieden:
“Kleine Gärten perfekt gestalten” von Lance Hattatt
“Kleine Gärten perfekt gestalten” ist ein schönes kleines Büchlein für Grünfreunde mit kleinem Garten oder Reihenhausgarten, das ich vor einigen Jahren per Zufall auf einem Wühltisch bei real fand. Die Erwartungen waren deshalb nicht allzu hoch. Trotzdem nehme ich dieses Buch mit schöner Regelmäßigkeit zur Hand, weil es einfach inspirierende Bilder von schön gestalteten kleinen Gärten beinhaltet und mich immer wieder zum Nachdenken anregt. Einige Elemente daraus habe ich auch bei der …
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Gärtnerin · 28. März 2006, 17:55
Habe mir heute ein neues Buch mit schönen Gartenideen vergönnt: “Schmuckstücke für Balkon und Garten” von Deborah Schneebeli-Morrell, Bassermann-Verlag.
Darin ganz viele Ideen zum Selbermachen, z.B. Kieselmosaik, schöne Aussaatschildchen, Drahtübertöpfe, Drahtregale, Blumentopf-Ideen, Windlichter, Staudenstützen etc. Ich hab diese Infos kurz aus dem Inhaltsverzeichnis abgeschrieben, weil ich mir JETZT noch auf keinen Fall was nehmen will. Das werde ich heute abend verschlingen – und wer weiß, vielleicht bastel ich was nach und zeig es Euch. ;-)
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Gärtnerin · 22. November 2005, 17:05
“Schnee liegt auf den Bäumen wie ein Siegel tiefster Winterruhe. Aber im heiteren Wintergezweig der neuen Gehölze und Rosenbüsche liegt er wie ein lichter Traum, wie ein Lächeln glückseliger, verwöhnter Jugend im Schlummer zwischen zwei Festen.
Zum Allerschönsten im schneelosen winterlichen Garten gehört immer wieder das stundenlange Spiel der schrägen Sonnenlichter, da mit Hilfe der rechten immergrünen Gehölze eingefangen wird.
Es gibt endlose ungefeierte Formen des Friedens in der Natur. …”
aus Karl Foersters letztem Buch: Es wird durchgeblüht (Union-Verlag Berlin, 1968, S. 32), von dem ich glücklicherweise ein antiquarisches Exemplar mein Eigen nenne.
Die Worte des Stauden-Meisters sind überaus lyrisch und tröstlich bei einer Tasse Tee, Kerzenschein und dem Blick auf den Garten …
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