Gärtnerin · 24. März 2010, 09:21

Dicke Bohnen, Saubohnen, Puffbohnen säen

Endlich sind mir beim Samen-Kaufen mal Dicke Bohnen (Puffbohnen, Saubohnen, Ackerbohnen, Vicia faba) in die Hand gefallen. Die habe ich noch nie angebaut, wollte ich aber immer schonmal, weil sie gute Gründüngung abliefern und den Boden im Garten schon früh abdecken. Dicke Bohnen kann man nämlich anders als andere Bohnen, die mehr Wärme zum Keimen brauchen, vor so ziemlich allen anderen Pflanzen im Freiland säen, bereits ab Februar/März, und Dicke Bohnen-Ernte ist dann auch schon im Mai-Juni, also ne ganz prima Vorsaat. Und lecker. :-)
In NL heißen sie Tuinbonen, also Gartenbohnen.

Die Dicke Bohnen-Samen Sorte “Handdown” waren von Thomas Philipps.

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Gärtnerin · 02. Januar 2007, 11:53

Bienenfreund mit Biene

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Gärtnerin · 26. Dezember 2006, 11:45

Senf-Blüte

Senf/Gelbsenf ist eine Gründüngungspflanze.

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Gärtnerin · 19. Oktober 2006, 15:43

Gründüngung Blaue Lupinen

Relativ spät, aber geht noch, denke ich: Die Gründüngung mit blauen Lupinen, die ich bei der Aktion Ligusterhecke-Pflanzen am 7.10. gesät habe, ist schon aufgelaufen. Blaue Lupinen sind Pfahlwurzler, sollten also das Erdreich in die Tiefe lockern. Außerdem gehören sie zu den Leguminosen und sind Stickstoffsammler.

Blaue Lupinen-Sämlinge am 13.10:

Blaue Lupinen gestern: zwischen den Keimblättern schiebt sich schon das erste richtige Blätterwerk hoch

Update: Blaue Lupine 25.10.:

Service:

Garten-Lupinen (Lupinus polyphyllus)
Lupinus cruickshanksii Sunrise
Blaue-Lupine-Samen sind essbar
Gründüngung, frühere Erfahrungsberichte/Gelbsenf
Gründüngung – Fragen+Antworten
Alle Artikel zum Thema Bodenverbesserung, Mulchen etc.

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Gärtnerin · 14. August 2006, 17:23

Luzerne

Die Luzerne (Medicago sativa) war mir zuerst als Futterpflanze bekannt. So gibts bspw. Luzerne-Pellets für Nager & Co. zu kaufen, aber hauptsächlich spielt die Luzerne wohl in der Landwirtschaft eine Rolle. Da die Luzerne – nebenbei bemerkt und gärtnerisch interessanter – aufgrund ihrer ewig tiefen Wurzeln und allen Eigenschaften einer Leguminose (Stickstoffsammler) dem Boden Gutes tut, wird sie auch zur Gründüngung eingesetzt.

Das sind Bilder von einem Luzerne-Feld in der Nähe. Wahrlich ein schmuckes Kraut, das von der Blüte her nach lila Klee aussieht.

Luzerne wächst mehrjährig und gehört zu den überwinternden Gründüngungspflanzen, so dass man nicht damit rechnen sollte, sie …

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Gärtnerin · 13. August 2006, 11:46

Gründüngungspflanzen-Fragen

Babsi hat Fragen zur Gründüngung gemailt, die ich auszugsweise hier mit draufpacke, weil ich es immer besser finde, wenn solche Dialoge hier direkt stattfinden. Nur so bekommen andere Interessierte auch alles mit. Deswegen möchte ich Euch ermutigen, für Eure Fragen und Kommentare die Kommentarfunktion unter den Beiträgen zu verwenden.

“ich habe mit großem interesse über gründüngungspflanzen gelesen.
über mich: ich bin babsi, habe einen hobbygarten von einer größe von ca.100m² für meine familie angelegt, da noch laie auf dem gebiet, hätte ich noch einige fragen und hoffe hier hilfe zu bekommen.

~ das erste problem: wo bekommt man die samen in solch einer menge günstig her?

Es gibt Gründüngungspflanzen in unterschiedlichen Gebindegrößen bis zu ein oder mehrere Kilo Saatgut. Auf den kleinen wie …

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Gärtnerin · 03. Juli 2006, 19:17

Kartoffelernte I

Eigentlich noch zu früh, um die Kartoffeln zu ernten, aber die erste Kartoffelpflanze musste weichen, um Standfläche für den Heckenschnitt zu schaffen. Mit der Grabegabel senkrecht eingestochen, hochgehebelt und kurz abgeschüttelt. Ergebnis: 24 ganz frische, knackige Kartoffeln, die als Backofenkartoffeln (halbiert und gewürzt mit Paprika, Salz, Pfeffer, Kümmel) verzehrt werden.

Hier sieht man sofort, warum Kartoffeln als ausgezeichnet für die Bodengare bezeichnet werden: Die vor dem Anbau eher pulverförmige Erde hat sich zu einer stabilen, kugelrunden Krümelstuktur zusammengefunden. Jetzt werde ich erstmal mulchen, damit diese kostbare Bodenverbesserung möglichst lange erhalten bleibt!

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Gärtnerin · 20. April 2006, 11:28

Gemüsebeet anlegen Part I

Ich habe angefangen, das Gemüsebeet vorzubereiten, um die geplante Mischkultur-Pflanzung machen zu können.

Als erstes bin ich einmal mit der Gartenkralle durchgegangen, um die Reste der Senf-Gründüngung – ein paar wenige Pflanzen hatten den Winter überlebt – einzuarbeiten und den Boden tiefgründig zu lockern. Außerdem habe ich ein ganz winziges bischen alten Pferdemist eingearbeitet. Wirklich nur wenig, weil ja dieses Jahr dort z.T. Pflanzen wachsen sollen, die keinen so hohen Nährstoffbedarf haben. Nach der Bodenvorbereitung sah das Ganze schön fluffig aus. Ich finde, gegenüber dem reinen, humuslosen Sand von vor drei Jahren sieht dieser Boden einer vernünftigen Krümelstruktur schon bedeutend ähnlicher:

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Gärtnerin · 16. Dezember 2005, 15:27

Die Wiederauferstehung des Senf

Der Gelbsenf im Gemüsebeet ist wieder auferstanden. Genauso wie die Ringelblumen.

Die waren doch schon ganz niedergefrostet!?! Mensch Winter, mach bloß keinen Scheiß. Nicht dass ich die Gründüngung nächstes Jahr im Frühling er-graben muss…

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Gärtnerin · 12. Oktober 2005, 16:39

Gründüngung

Gründüngung ist die natürlichste Art der Bodenverbesserung und ich bin mittlerweile ein Fan davon.

Durch den Bewuchs mit Gründüngungspflanzen wird der Boden beschattet, vor Auswaschung und Verdichtung und Erosion durch Regen geschützt, trocknet nicht so aus, wird das Bodenleben aktiviert.

Viele Gründüngungspflanzen tun dem Boden außerdem noch was Gutes, indem sie ihn durch ihr Wurzelwachstum kräftig und zum Teil auch tiefgründig lockern. Und – last but not least: Das Unkraut hat weniger Platz zum Wachsen, solange die Gründüngungspflanzen auf dem Beet stehen. Wenn es soweit ist – im allgemeinen zur/vor der Blüte des jeweiligen Gründüngers, wenn man Selbstaussaat nicht haben möchte, mäht oder schneidet man die Pflanzen ab. …

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