08. Mai 2009, 11:43 von Gärtnerin
Oma hatte schon, und Mom hat immer Pimpinelle-Pflanzen im Garten. Sprachliche Verwirrung gibts jede Menge: “Pimpinelle” hat wohl nichts mit “die Pimpernellen kriegen” oder der Pimpernelle als Objekt *g* zu tun. Viele nennen sie auch Pimpernelle oder auch Bibernelle. Pimpinelle, Pimpernelle und Bibernelle sind aber eigentlich alle falsch, weil die Gattung Pimpinella was ganz anders ist. Gemäß Zander heißt das bei uns heimische Kraut (->Wildkräuter), das roh in Gerichten Verwendung findet, übrigens korrekt “Kleiner Wiesenknopf” (Sanguisorba minor, Rosengewächse). Blütezeit Mai-August. Pimpinelle blüht ganz hübsch in rosa-pinklich.
Ich persönlich mag sie nicht an grünem Salat, bei dem sie früher regelmäßig im Gartenkräuter-Dressing enthalten war. Außerdem ist sie fester Bestandteil der Frankfurter Grüne Soße (Griie Soos), einer reinen Kräutersoße, die ich …
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12. März 2009, 09:53 von Gärtnerin
Ebenfalls erster Aussaat-Versuch: Eine winterharte Staude: Den rosa blühenden Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea, Synomym Rudbeckia purpurea) aus Samen selbst gewinnen. Die Samentüte der Echinacea purpurea “Clio” liegt hier zwei Jahre, so dass es Zeit wird, es zu wagen, bevor die Biester ihre Keimfähigkeit verlieren. Purpur-Sonnenhut kann ich außerdem in Garten 2 in der Staudenrabatte ganz gut brauchen. ;-)
Grundsätzliche persönliche Anmerkung vorab: Ich finde, Sonnenhut muss entweder der rosa blühende oder der gelbe Sonnenhut sein. Notfalls lasse ich noch weiß blühende Echinaceen durchgehen. Die ganzen abartigen Sonnenhut-Sorten mit Krüppel-Blütenblättern, ohne Blütenblätter, mit grasgrünen Blüten und sonstige Moden in letzter Zeit finde ich dagegen höchst unschön …
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03. November 2008, 14:44 von Gärtnerin
Hach ja, Ginkgo biloba! Dieser aus China stammende Baum, heißt auch Fächerblattbaum, ist für mich mit ganz besonderen Erinnerungen verbunden. Klassenfahrt 1987 gen Osten…. Besuch in Weimar, Goethe´s Haus… Ich als Literaturfreak und Pflanzenfan hin und weg von den wunderschönen, mächtig großen Weimarer Ginkgobäumen, deren mittig geschlitzte Blätter Goethe in seinem gleichnamigen Gedicht verarbeitet hat….
Ginkgo biloba
Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut,
Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?
Solche Frage zu erwidern,
Fand ich wohl den rechten Sinn,
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin?
Nicht nur, dass man das Ginkgo-Blatt samt Gedicht damals als Souvenir-Kettenanhänger kaufen konnte …
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12. September 2008, 09:41 von Gärtnerin
Ein Unkraut zur Bestimmung von Sus, das ich als Bild aus der Syngenta-Maisfibel erinnerte, ohne gestern auch auf den Namen zu kommen. Nachgeschlagen…
Die Pflanze heißt Sommer-Portulak, Gemüse-Portulak (Portulaca oleracea) oder auch Gelber Portulak, weil sie gelb blüht. Ein Sukkulenten-Unkraut, das mit den Blättchen bissi Mittagsblumen-artig daherkommt, finde ich.
Dass der Portulak in Sachen Standort ziemlich flexibel ist, noch nen Haufen lustiger Vulgärnamen hat (Postelein, Bürzelkraut, Sauburtzel…) *fg*, auch als Zierpflanze gehalten wird, und zu den essbaren, super gesunden Wildkräutern sowie Heilkräutern gehört, kannst Du der Wikipedia …
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25. August 2008, 13:16 von Gärtnerin
Bin gerade dabei, das Unkraut-/Wildpflanzen-Verzeichnis mal wieder zu vervollständigen. Dabei fällt mir auf, dass zum Giersch (Aegopodium podagraria) immer noch nix drin ist, weil ich, obwohl ich natürlich schon Ewigkeiten Giersch-Bilder gemacht habe, noch nix dazu geschrieben hab. Das sei hier mal schnell nachgeholt.
Giersch gehört für die meisten Gärtner neben Quecken(gras) und Schachtelhalm zu den drei schlimmsten Hass-Unkraut-Pflanzen, weil er sich robust im Garten hält und durch unendliche unterirdische Wurzel-Ausläufer (Rhizome) als ähnlich schwer zu bekämpfen erweist wie Quecke. So ähnlich vermehrt er sich auch. Deswegen gilt meist: Einmal Giersch, immer Giersch. Das ist die schlechte Nachricht.
Giersch essen, Heilpflanze
Die gute ist, …
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10. Juli 2008, 12:11 von Gärtnerin
Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal einen Ysop (Hyssopus officinalis) gekauft. Nicht, weil ich das sogenannte Essigkraut unbedingt in der Küche bräuchte, sondern weil ich die Pflanze mit ihrem aufrechten Wuchs und den schönen blauen Blüten sehr mag. Bienen übrigens auch. Und weil die Pflanzen recht viel Trockenheit vertragen. Und evtl. als Duftpflanze für mein Potpourri. ;-)
Ysop beim Kauf am 20.4. (gefunden im Kräuterregal):
Kleines, unscheinbares Pflänzchen mit schmalen Blättchen. Geschmack. Na ja, darüber lässt sich streiten. Etwas bitter. Egal. Die Pflanze ist, weil blüht blau und hübsch, potenziell für meinen trockenen Hanggarten gedacht. Da ich jüngst dazu neige, neue Pflanzen nach Auspflanzen ins …
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16. Juni 2008, 13:15 von Gärtnerin
Die Indianernessel (Monarda, Goldmelisse) gehört zu den Taubnesselgewächsen unter den Lippenblütlern (Lamiaceae). Goldmelisse finde ich dabei als Umgangs-Name irgendwie falsch, denn es ist so gar nichts golden an den Pflanzen. Die Indianernessel ist eine schmucke Staude mit recht erstaunlichen Blüten-Quirlen mit Fransen obendran:
Ich finde es bedauerlich, dass die Indianernessel nicht noch sehr viel häufiger zu sehen ist, denn sie ist wirklich besonders schön.
Leider war die Staudenfläche noch nicht ganz aufgeblüht:…
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08. April 2008, 09:27 von Uta
Jiaojulan heißt ein neues “Heilkaut”, das ich erstmals auf dem Berliner Staudenmarkt sah. Lat.: Gynostemma pentaphyllum
Tatsächlich ist es eine Rankepflanze, die, im Zimmer gehalten, um die 2 m. groß wird, draußen aber viel mächtiger. etwa wie eine Clematis, sagte der Verkäufer. Sie soll bis minus 15 Grad aushalten. Wenn sie nicht ranken kann, benimmt sie sich wie ein Bodendecker.
Das Wunderding aus China ist angeblich gegen alles gut: Stress, Krebs, Bluthochdruck, Herzschwäche und Verfettung. Verwendet wird es frisch oder getrocknet als Tee oder im Salat.
So sehen die jungen Pflänzchen aus:
Man kann sie schon übers …
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25. April 2007, 10:50 von Gärtnerin
Für meinen trockenen Hang-Garten hatte ich ja Wollziest (Stachys byzantina) vermehrt. Jetzt soll noch ein Ziest dazukommen, nämlich der Heilziest, den ich auf der Pflanzenbörse erbeutet habe.
Nomenklatorisch bin ich nicht ganz sicher, was jetzt für den Heilziest gilt. Der Verkäufer sprach von Stachys betonica bwz. Betonica officinalis, aber auch Stachys officinalis kann man bei dieser Pflanze lesen.
Neue Staude für mich, aber soll ebenso anspruchslos und für trockene Standorte geeignet sein, wenn er auch nicht so silbrige, behaarte Blätter wie seine Pflanzenverwandte hat. Heilziest-Stauden sollen sogar noch dekorativere Blüten als der Wollziest haben und als Heilkräuter-Tee gegen Entzündungen im Körper helfen. Nun gut, ich pflanze …
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08. März 2007, 19:18 von Gärtnerin
Gerade in HR Service Gesundheit unter der Rubrik “Hausmittel aus aller Welt” zum Thema “Chili”gesehen. Muss ich für den Ernstfall hier konservieren:
Rezepte von einer Mexikanerin zum Chili als Hausmittel (Umschlag gegen Gelenkentzündung/Verspannungen und Lösung aus Chili, Tequila und Nelken gegen Zahnschmerzen).
Rezepte auf hr-online
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