Gärtnerin · 19. August 2011, 18:01
Welch Prachtstück von Raupe haben wir denn da am Sommerflieder zu Gast?
Dachte an prachtvollen Tag-Schmetterling, aber scheint ein nachtaktiver zu sein: Vermute Ligusterschwärmer-Raupe. Nachdem ich den Sommerflieder nicht in dessen Futterpflanzen-Liste gesehen habe, er – anscheinend Einzelkind – aber dennoch da ist und einige der oberen Äste säuberlich von allen jungen Blättern befreit hat, scheint das doch eine ganz interessante Beobachtung zu sein.
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Gärtnerin · 12. April 2011, 10:18
Dringende, schädlings-verzweifelte Hilfsanfrage von Bianca: Schädlinge an Stachelbeeren:
“Um es vorweg zu sagen: Ich bin ein tierlieber Mensch. Ich kann noch nicht mal eine Fliege tot hauen. Aber was zu weit geht, geht zu weit. Inzwischen beherberge ich in meinem Mini-Hinterhof-Kübel-Gärtchen einen regelrechten Schädlingszoo. … jetzt haben auch noch die
Stachelbeerblattwespen beschlossen, dass meine drei mickerigen Stachelbeersträucher eine hervorragende Kinderstube darstellen.
Eigentlich bin ich auch nicht sonderlich selbstmitleidig: Aber warum immer ich?!!! Schon letztes Jahr haben grün-gelbliche Raupen meine Him- und Brombeerpflanzen bis auf die Blattrispen leer gefuttert (die Bestimmung dieser Raupen ist mir auch mit Hilfe des wwweltweit besten
Raupenbestimmungstools noch nicht gelungen, vermutlich Vertreter irgendeiner neuen Spezies ….
Ein Test mit Schmierseifen-Spiritus-Gemisch gestern Abend hat …
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Gärtnerin · 02. Oktober 2010, 10:01
SOS, der Nachbar zwei Häuser weiter, der bei mir in gelegentlicher “Gartenschädlingsberatung” ist, hat neue Tierchen gefunden. Ich hab so was auch noch nie gesehen, und bitte daher um Bestimmungshilfe: Die Tierchen sind etwas kleiner als 1 cm lang, sie können nicht fliegen, sondern bewegen sich kriechend. Es handelt sich weder um Raupen noch um Motten, obwohl sie ein wenig motten-artig aussehen. Das hell-beige-graue lange Körperteil sieht außen “sandig” aus, ist im Querschnitt dreieckig, unbeweglich und hat ähnlich einem Kokon auch keine Füße drunter, soweit ich sehen konnte. Vorne schaut an einer Seite als kleine Spitze ein bräunlicher Kopf/Vorderkörper (?) heraus, der saugend, laufend oder wie auch immer der Fortbewegung dient, und den ganzen Rest des Insekts hinter sich her …
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Uta · 04. August 2010, 16:59
Dieses witzige Exemplar begegnete mir heute und ich packe es hiermit in die Gärtnerblog-Raupensammlung:
Das Tier ist leider nichts Seltenes, wie ich gehofft hatte. Sieht aber ziemlich cool aus, wie eigentlich die meisten Raupen. Und wird ein ganz unscheinbarer braungrauer Falter.
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Gärtnerin · 30. Mai 2010, 10:43
Sus war zu Besuch hier. Bei einem Ausflug nach Enkhuizen mit Park-Spaziergang konnten wir ein einzigartiges Schauspiel beobachten: Was mich zunächst in Entzücken versetzte (Was ist denn das für ein silbriger Strauch?), …
stellte sich bei näherer Betrachtung als gigantisches, gespenstisches Gespinstmotten (Yponomeuta)-Raupen-Spektakel heraus. Der ganze Strauch war längst komplett kahl gefressen und von weißen Gespinsten umhüllt, die zu Abertausenden von kleinen Raupen besiedelt waren. Ich kannte Gespinstmotten vom Hörensagen, einen so starken Befall habe ich jedoch noch nie live aus der Nähe beobachtet.
Die umliegenden Rosen und Stauden wiesen übrigens keine Fraßspuren auf, sondern einzelne Gespinste …
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Gärtnerin · 24. August 2008, 14:47
Oh je… Es ist ein neuer Buchsbaum-Schädling auf dem RAPIDEN Vormarsch, wie ich online entdeckt habe: Der Buchsbaumzünsler. Dabei handelt es sich mal wieder um neu aus Fernost eingeschleppte Schädlinge, in diesem Fall Raupen eines kleinen Schmetterlings, die Buchs fressen und bei uns eigentlich nicht heimisch sind. Gibts in D erst seit 2007. Gerade mal weitergelesen. Klingt dramatisch!
Zur Bedrohnungslage, viele Buchsbaumzünsler-Fotos, und was man als Hobbygärtner derzeit tun kann (Absammeln, Nester rausschneiden), solange es keine wirksamen zugelassenen Mittel dazu gibt, habe ich das hier gefunden. Dass der Buchsbaumzünsler die Pest in Tüten sein muss, sagt mir, dass dort vorgeschlagen wird, nicht nur …
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Uta · 04. Juni 2008, 00:35
Wo dieses Vieh herkommt, sind noch viel mehr.
(Vor dem Hintergrund des Mousepads sieht es geradezu niedlich aus, aber am Tatort, mit seinen Geschwistern und Freunden in Aktion, ist es HÄSSLICH)
Während ich mich über interessante Rezepte aus dem aktuellen Koch-Event (Johannisbeeren) freute, machte sich die Raupenfamilie über die Büsche her. Ich kenne das schon: In kürzester Zeit stehen von allen Blättern nur noch die Rippen, dann wandert man geschlossen zu den Stachelbeeren.
…
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Gärtnerin · 12. Mai 2008, 11:27
Im elterlichen Garten sind zwei wunderschöne, sehr große Blutpflaumen (Prunus cerasifera “Nigra”) offensichtlich krank geworden. :-(
Blutpflaume-Blätter fallen zuhauf ab und liegen ständig in Massen auf dem Boden. Genauer betrachtet, haben die Blätter Flecken und kleine Löcher:
Blutpflaume-Blätter von unten:
Blätter von oben:
Das Schadbild verteilt sich jeweils ziemlich gleichmäßig über den ganzen großen Baum, soweit erkennbar ist:
…
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Gärtnerin · 10. April 2007, 07:42
Adam hat ein, nein eigentlich zwei Johannisbeer-Probleme:
“Hallo liebe Gärtnerin,
Habe vor ein paar Tagen deinen tollen Weblog entdeckt und gleich aboniert. Habe da gleich eine Frage, vielleicht kann euer Team mir helfen.
Seit ein paar Jahren haben wir einen kleinen Stadtgarten im Hinterhof, sonnig, sehr warm.
Leider kriege ich ein Problem mit meinen Johannisbeeren nicht in den Griff. Könnt ihr bitte einen Blick auf die traurigen Gestalten werfen
und mir sagen, was das sein könnte und ob da was und wie zu retten ist.
Meine roten+schwarzen Johanisbeeren haben’s schon immer schwer gehabt. Sobald im Frühjahr junge Blätter erscheinen, werden diese von
irgendwelchen Blattlaus-Arten heimgesucht, die die Blätter verkümmern lassen. Somit kann der Strauch nie richtig wachsen. Ich hab letztes Jahr fleissig mit Seife-Spiritus versucht dagegen anzukommen, …
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Gärtnerin · 13. Juni 2006, 09:34
Heftig, was ich da am Wochenende im Radio gehört habe. Es wurde ein Experte in bezug auf den Prozessionsspinner befragt und hier ist, was ich davon noch im Kopf habe:
Prozessionsspinner heißen so, weil die Raupen quasi “in Prozession” hintereinander weg laufen, so dass sie fast wie eine Kette erscheinen. Diese Prozessionsspinner-Raupen scheinen gemeinschaftlich fußballgroße (!) Gespinst-Nester in Bäumen zu bauen, die bei Hautkontakt mit Menschen ziemlich Autsch (Hautreaktionen, Nesselsucht) sein müssen. Das wohl wegen der feinen Härchen von den Raupen. Außerdem werden die Härchen vom Wind fortgetragen. Das Ganze sei aber grundsätzlich nicht lebensbedrohlich, sondern nur für kleine Kinder gefährlich, die sich die Härchen eventuell in die Augen reiben könnten, und für Lungenkranke, bei denen das Einatmen der Härchen zu …
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