Uta · 04. Dezember 2009, 00:08
Kommt mein kraftstotzendester, imposantester Rhipsalis verfrüht ins Greisenalter? Oder ist er krank? Er sieht jedenfalls voll daneben aus: schlaffe gelbe Ohren, trockene Haut. Mir war ziemlich klar, dass er an den Stellen, wo vorher Blüten waren, nicht mehr blühen würde. Aber dass sich die Glieder jetzt völlig verbschieden, frustriert mich.
(Ich gebe zu, ich habe ihn in letzter Zeit öfter mal gegossen und sogar getaucht, weil er so welk aussah. Vielleicht war das ein Fehler und er wollte Ruhe?)
Erstmal habe ich ihn von seinen faul(ig)en Kindern getrennt, die sich immernoch schwer lösen ließen:…
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Uta · 10. November 2009, 21:26
Also, ich muss ja zugeben, manchmal erwischt es die Rhipsalisse eben doch. Zum Beispiel diese Sorte mit breiteren flachen Gliedern:
Aus heiterem Himmel beginnen manchmal einzelne Triebe, schwarz zu werden. Man sieht es am Ansatz, direkt über der Erde:
Die Nachbartriebe bleiben davon völlig ungerührt und gesund.
Ich ziehe den kranken “Zahn” dann immer einfach raus.
Wie man sieht, ist auch die Wurzel hinüber.
Aber die jüngeren “Ohren” sind gesund und noch brauchbar zur Vermehrung, nur ein bißchen schlaff.
…
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Uta · 09. November 2009, 11:35
Er tut es schon wieder: blühen als wollte er Germany’s next Toprhipsalis werden:
Und zwar hinter meinem Rücken, an einem fast sonnenlosen Platz. Dort sollte er bei wenig Wasser die Zeit verbringen, bis er wieder raus kann. Nur fürs Foto habe ich ihn jetzt mal am Küchenfenster drapiert.
Issernich süß?! Hübsch dazu die roten Früchtchen…
Alle Rhipsalisse tragen die Früchte lange. Ich bin schon mehrfach (immer von Männern, allen voran meinem eigenen) gefragt worden, ob man die essen kann. Da ich noch nie eine Gift-Warnung gefunden …
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Uta · 12. Mai 2009, 20:51
… hängen einfach nur so vom Baum, etwa so, wie hier im Gewächshaus, wo sie mit gezwirbelten Streifen hautfarbener Strumpfhosen (und/oder Draht) an kahle Stämme gebunden sind:
Sie sind Epiphyten und sitzen in Baumkronen oder auf Ästen, um ans Licht zu kommen. Ihre Blätter sind reduziert, die Stämme betreiben Photosysnthese. Rhipsalisse arbeiten also noch selbst und sind keine Parasiten. Sie können Wasser speichern, mögen es aber nicht wirklich trocken um sich herum. Im hier gezeigten Gewächshaus herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit bei einer Temperatur von ca. 22 Grad.
…
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Uta · 20. April 2009, 22:30
Ich hab’ zwei Neue!
(den korrekten Namen muss ich noch rauskriegen)
und:
(vermutlich Rhipsalis Monacanthum)
Alle kaufen jetzt Balkon- und Gartenpflanzen, aber für mich ist es in meinem Baumarkt bei den Zimmerpflanzen gerade viel interessanter. Die Rhipsalisse blühen, und jeden Tag hängt jemand einige neue Verlockungen für mich hin, leider nie mit dem lateinischen Namen auf dem Etikett, sondern immer nur mit einem – zweistelligen – Preis. Auch meine “Alten” bilden dieser Tage zaghaft ein paar Knospen aus, sind aber noch nicht so weit.
So dschungelmäßig sieht nun mein Küchenfenster aus,
meine Familie nennt es “das grüne Grauen”:
…
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Keisha · 21. November 2008, 11:14
Ich habe heute eine neue Pflanze gekauft, laut Etikett eine Rhipsalis mit dem Namen “Curly Kai”. Um welche Rhipsalis / Hatiora es sich handelt, habe ich noch nicht nachgeforscht, aber lockig ist sie allemal :
Wieder ein Teil meiner Sammlung ergänzt :-)
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Keisha · 09. Februar 2008, 10:36
Wenn die Sonne scheint, dann geht das Fotografieren doch gleich besser… ;-)
Also, das ist “die Neue”, die ich bei Utas Rhipsalisbeitrag gestern erwähnte. Drauf stand Rhipsalis-Mix, und dieses Mal stimmt das sogar! Denn es sind 2 Rhipsalis drin im Topf. Ein Riesentopf übrigens, mit satten 18 cm Durchmesser.
Nahaufnamen lassen immer nicht erkennen, wie dick, dünn, robust eine Pflanze wirklich ist. Diese beiden Arten sind jedenfalls superzerbrechlich und fallen vom bloßen Aussehen schon fast auseinander. Die hübschen vierkantigen Ästchen sind grade mal 2 – 3 mm dick.
Sie stand wochenlang im Supermarkt, und wie die sich um Pflanzen kümmern, wissen wir ja alle… als sie dann endlich mal auf annehmbare 3 Euro reduziert wurde, hab ich zugeschlagen *gg* Sie hat inzwischen auch …
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Uta · 08. Februar 2008, 14:59
In Blumenläden sind sie immernoch relativ selten. Im Büros nicht, vermutlich wegen ihrer Zähigkeit. In einer Anwaltskanzlei schenkte man mir auf meine begehrlichen Blicke in Richtung Mutterpflanze hin diesen netten Ableger, der jetzt meine Rhipsalis-Sammlung ergänzt. Er war mal abgebrochen und in ein Glas gesteckt worden und hatte ein für so ein kleines Ding doch recht erstaunliches Wurzelgeflecht ausgebildet.
Etwas zerrupft sieht er ja aus der Nähe noch aus. Aber der Wechsel zwischen dick und dünn, der seinen Charme ausmacht und den man doch schon erkennen kann, gefällt mir.
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Keisha · 03. Januar 2008, 16:53
Hallo ihr Lieben!
Lange bin ich nicht wirklich zum Schreiben gekommen. Winterdepri, gesundheitliche Ausfälle wie Bandscheibenprobleme etc haben mich lahm gelegt. Aber nun möchte ich mal ein Bonbon präsentieren :-)
Rhipsalis paradoxa.
Eine, für meine Verhältnisse große Pflanze, die auch nen schlappen Zwanziger gekostet hat, aber ich MUSSTE sie einfach haben! Ich hab sie nach einem, meiner in letzter Zeit zahllosen Arztbesuche in einem kleinen Pflanzenladen entdeckt, und mein Gatte ist Tage später mit mir extra nochmal hingefahren und hat ohne Murren bezahlt.
In voller Pracht
Die Blattsegmente sind dreieckig, wobei jedes Segment aus versetzten kleineren Segmenten besteht,was der Pflanze eine gewundene, “paradoxe” Optik verleiht.
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Keisha · 26. September 2007, 11:46
Neben der Rhipsalis pilocarpa,
der Rhipsalis pulchra
und der Rhipsalis cereuscula
habe ich kürzlich eine vierte Rhipsalis gefunden, vermutlich R. neves-armondii. Das war purer Zufall, denn eigentlich wollte ich in einem Zoogeschäft Fische kaufen. Dort standen bei den Terrarien auf einem Tischchen ein paar gammlige Pflanzen herum, die wohl als Terrariendeko verkauft wurden. Unter anderem stand da eben auch die kleine Rhipsalis herum und weinte bittere „Laß mich hier nicht allein!“-Tränen. Ich hab sie natürlich erhört und mitgenommen ;-) Konnte doch nicht zulassen, daß irgendein dummes Reptil auf ihr herumtrampelt oder sie gar frißt!
Die R. neves-armondii ist gänzlich unbehaart und hat …
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