Gärtnerin · 18. Juli 2011, 08:49
Letztes Jahr dachte ich zu beobachten, dass mein roter Hartriegel (Cornus sanguinea) an den alten Ästen vereinzelt Korkwucherungen bekommt. Seit gestern weiß ich was anderes, was ich noch nicht wusste: Empfänglich für Schädlinge – Schildläuse – ist der Strauch, der hier im Topf steht. Schildläuse bedecken mittlerweile die Rinde über und über:
Klar kann ich eine Schildlaus erkennen. Bekanntes Schadbild, nur lange nicht erkannt, weil ich damit an dieser Pflanze nicht gerechnet hatte… Und eben nun auch gelesen, dass Cornus-Arten neben Schildläusen auch empfindlich für Wolläuse sind. Na danke!
Schildläuse sind wie Wolläuse mega-hartnäckige Schädlinge, weil ihr Schild sie vor Schaden …
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Gärtnerin · 16. Mai 2011, 13:38
Es kraucht und hüpft im Garten wie alljährlich Anfang-Mitte Juni, und es geht dem jährlichen Schädlings-Peak (und deswegen Pestizide-Einkaufen bei vielen Gärtnern) entgegen, nur aufgrund der langen Trockenheit anscheinend früher als sonst. Im Garten ist aktuell jede 2.-3. Pflanze irgendwie krank. Meistens Läuse. Massive Läuse-/Ameisen-Invasion, noch stärker als üblich und zusätzlich an sonst unüblichen Pflanzen. Mein Jelängerjelieber hat z.B. im Leben noch keinen Läusebefall gehabt:
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Gärtnerin · 03. Mai 2011, 09:57
Wo doch nun wieder die Rhododendron‘se blühen, möchte ich endlich mal Infos über die Rhododendron-Zikade und die Knospenbräune loswerden. Wer mit vertrockneten, braunen Knospen am Rhododendron kämpft, den wird das sicher interessieren. Die Bilder hierzu habe ich bereits auf einem Ausflug 2009 gemacht, aber den Beitrag wohl nie geschrieben.
Die Rhododendronzikade ist eine kleine (kleiner 1 cm) hellgrün-orange gestreifte Zikade, die im Sommer auf und rund um Rhododendron-Pflanzen in ggf. riesigen Anzahlen rumhüpft. Und sie können bei Betrachtung ihrer kleinen Körpergröße super-weit springen, was man beobachten kann, wenn man sich in die Nähe begibt und sie auffliegen.
Aufgrund …
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Gärtnerin · 05. April 2011, 16:14
Herrliche, natürlich nicht ernstgemeinte Alternative zum Maulwurf-Vertreiben! Sich arrangieren, miteinander leben. :-))))
Dokumentiert von ChatMouse. Danke dafür! ;-)
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Gärtnerin · 03. Juli 2010, 09:15
Von einem spannenden Projekt in der Region, “Akkerranden Flevoland” habe ich die Tage auf einer Foodmesse gehört:
Samentütchen mit Ackerrand-Pflanzen gleich dabei. Nettes Give-away …
Akkerranden Flevoland ist ein Projekt, bei dem die teilnehmenden Bauern der Region blühende Ackerränder am Rand ihrer Felder anlegen, jeweils mit ein- oder mehrjährigen Blumen, die besonders viele Insekten anziehen, und diese mit Nektar versorgen (einjähriger Ackerrand) und Lebensraum für natürliche Feinde von Schädlingen, auch zur Überwinterung, bieten (mehrjährige Ackerrand-Bepflanzung). Das Stichwort ist Agro-Biodiversität. Aus den Ackerrändern soll ein größtmögliches ökologisches Netz zwischen den Landbau-Flächen entstehen. Während der Wachstumszeit werden dann Zählungen der anwesenden Schädlinge und ihrer natürlichen Feinde durchgeführt, um mit diesen Erkenntnissen die Bauern zu beraten, …
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Gärtnerin · 30. Mai 2010, 10:43
Sus war zu Besuch hier. Bei einem Ausflug nach Enkhuizen mit Park-Spaziergang konnten wir ein einzigartiges Schauspiel beobachten: Was mich zunächst in Entzücken versetzte (Was ist denn das für ein silbriger Strauch?), …
stellte sich bei näherer Betrachtung als gigantisches, gespenstisches Gespinstmotten (Yponomeuta)-Raupen-Spektakel heraus. Der ganze Strauch war längst komplett kahl gefressen und von weißen Gespinsten umhüllt, die zu Abertausenden von kleinen Raupen besiedelt waren. Ich kannte Gespinstmotten vom Hörensagen, einen so starken Befall habe ich jedoch noch nie live aus der Nähe beobachtet.
Die umliegenden Rosen und Stauden wiesen übrigens keine Fraßspuren auf, sondern einzelne Gespinste …
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Gärtnerin · 23. August 2009, 13:39
Piep hatte ja beim Dickmaulrüssler-Thema über einen weißen Belag an Euonymus-Ästen berichtet. Hier jetzt die Bilder dazu, mit der Bitte um Hilfe, wenn jemand kann:
Wie Mehltau sieht mir das nicht aus. Irgendwie “massiver” und grober.
Auffällig sind auch die kleinen weißen Strichlein / Fussel auf den Blättern der Pflanze:
Tippe dennoch auf ne Pilzkrankheit oder Bakterien irgendeiner Art?! Was Neues? Wer kann Hinweise geben? Ist mir auch wichtig zu wissen, was das ist. Ich habe einen kleinen Not-Euonymus an denselben Symptomen zugrunde gehen …
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Gärtnerin · 23. August 2009, 13:05
Nachtrag: Mehr Fotos über vermeintliche Dickmaulrüssler und Räupchen, siehe unten.
Garten 1, unbekannter Schädling an einigen meiner immergrünen Pflanzen, soweit ich ohne Hitzeschwall von drinnen aus fotografieren konnte: Kleine Löcher in Blatträndern:
“Buchtenfraß” kennt man ja vom Dickmaulrüssler, aber die Löcher in den Blättchen bei meine Pflanzen sind viel kleiner als von Dickmaurüsslern für gewöhnlich produzierte Fraßschäden. Zumindest soweit ich die erinnere, und angesichts der Tatsache, dass ich trotz gelegentlicher abendlicher/nächtlicher Beobachtung in all den Jahren nie einen gesehen habe. So blind kann ich doch eigentlich gar nicht sein, zumal Dickmaulrüssler nicht gerade winzig sind. Der “Schädling” ist auch schon mindestens drei Jahre im Garten. Er sorgt jedes Jahr für ausreichend Mini-Perforationen …
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Gärtnerin · 28. Juni 2009, 14:04
Die über Ahornpflanzen aus Asien eingeschleppten Citrusbockkäfer waren als neuer Schädling bei uns letzten Sommer schon mal Thema. Jetzt wieder. In Hessen.
Das Regierungspräsidium Gießen hat eine Warnmeldung herausgegeben und bittet alle um Mithilfe bei der Bekämpfung. Der Auslöser war übrigens wiederum ein Gartenfreund, der den Käfer an einem gekauften Ahornbaum identifiziert hat. Mist!
Schaut Euch bitte nochmal Bilder des Citrusbockkäfers im Internet an, und wenn Ihr einen so aussehenden, etwa Maikäfer-großen Käfer seht: Sofort einfangen und der Meldepflicht (nächstes örtliches Pflanzenschutzdezernat) nachkommen! Gilt auch nicht nur für Hessen, möge ich meinen.
Aus dem Gießener Anzeiger dazu:
“”Der Citrusbockkäfer ist nicht zu unterschätzen. Treibt er einmal sein Unwesen, können gesunde heimische Bäume und Sträucher stark geschädigt werden oder gar absterben”, sagte Wolfgang …
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Gärtnerin · 24. Juni 2009, 11:48
Carsten hat beim Thema Tamariske nach guten Tipps zur Maulwurf-Vertreibung gefragt. Darin bin ich leider nicht erfahren, weil glücklicherweise noch nie einen Maulwurf-Garten gehabt. An Tipps und Tricks kenne ich nur vom Hörensagen:
1. Maulwurf-/Wühlmaus-Schreck-Geräte, die man in den Boden steckt (für uns geräuschlose Schallwellen)
2. Flaschen-Trick (Glasflasche ohne Boden halb in die Erde eingraben, so dass der Flaschenhals oben zusammen mit Wind dafür sorgt, dass es im Boden Geräusche erzeugt
3. Fiese Ersäufungs-Nummer mit dem Gartenschlauch
4. Wühlmaus- / Maulwurf-Patronen (vergasen), aber ich glaube mich zu erinnern, dass das nicht erlaubt ist. Ganz abgesehen von humanitären Erwägungen…
Wer ist denn Maulwurf-Vertreibungs-erfahren und kann Tipps beisteuern oder was zu den Erfolgsaussichten der obigen Möglichkeiten sagen? Vielen Dank vorab.
andere Schädlinge im Garten
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