10. August 2010, 12:47 von Gärtnerin
Die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) ist gefühlt eine der Trendpflanzen der allerletzten Garten-Jahre, die es echt geschafft hat. In kürzester Zeit hat die Rispenhortensie “Limelight” mit den weiß-grünlichen, leicht kerzigen Blüten in so viele Gärten Eingang gefunden, dass man sich schon fast fragt, wer noch keine hat. Und von mehr als einer Seite habe ich “Bestellungen” bekommen, falls ich irgendwo welche zu kaufen sehe!
Die Hortensie Limelight war bis vor kurzem – zumindest wahrgenommen – die einzige Sorte bzw. Blütenfarbe, die man kaufen konnte. Obwohl ich ein Hortensien-Fan bin, habe ich bisher keine Hydrangea paniculata gekauft, weil mir die Limelight-Blütenfarbe nicht so zusagte. Erst in diesem Frühjahr habe ich Neuheiten in den Geschäften erblickt, die jetzt zur Blütezeit auch vielfach …
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27. Februar 2010, 09:49 von Gärtnerin
Alle Jahre wieder: Robinien in der neuen Garten-Saison kräftig zurück schneiden, um die Blätter-Kugel für die nächste Sommer-Saison auch wieder einigermaßen kompakt und in einer zum Stamm passenden Größe zu halten und ausuferndem Wachstum vorzubeugen… Meine Kugelrobinie steht nach wie vor im Topf auf der Terrasse (als viel-Gießen-Kandidat grundsätzlich gut in Sichtweite…), die Äste werden Jahr für Jahr um diese Zeit auf die Länge bei Lieferung eingekürzt,…
bevor der neue Austrieb erfolgt:
Nachbars haben drei ältere und vom Stamm her größere Kugelrobinien im Garten direkt am Zaun stehen, und schneiden noch extremer, weil die Pflanzen übers Garten-Jahr wachsen wie verrückt:
…
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06. Mai 2009, 11:25 von Gärtnerin
Ich finde, Clematis (Waldrebe) sind – beim Aussuchen und Kaufen zumindest – “schwierige” Pflanzen, wenn man ungeübt ist und nicht viel Wissen im Hinterkopf hat, bzw. nicht auf gezielter Suche nach einer vorher definierten Sorte ist, deren Eigenschaften man kennt. So manches Mal stand ich schon im Laden, und gedachte die eine oder andere Clematis mitzunehmen. Da ich aber weiß, dass es unterschiedliche Schnittgruppen, Blütezeiten, Blütengrößen, Clematiswelke-Anfälligkeiten, Eignungen als Rosenpartner etc. gibt, nur meistens nicht, welche Pflanze wozu gehört, war ich bisher zögerlich.
Umso doller, dass ich in Garten 2 gleich ein ganzes Sortiment an Clematis-Sorten (5 Sorten, 10 Pflanzen) vorfand, von denen ich mit Ausnahme …
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24. März 2009, 09:27 von Gärtnerin
Es müssen nicht immer Grünlilie (Chlorophytum)-Ableger / Kindel sein! Dass man alte, hässliche Grünlilien, bei denen die Blätter umfallen, abknicken etc., prima durch Abschneiden verjüngen kann, kann ich jetzt mal bildlich zeigen. Ich habe eine alte, umgefallene Pflanze im Dezember einzeln eingetopft und die Blätter komplett bis auf ca. 10 cm abgeschnitten.
Normal weiterbehandeln wie andere Zimmerpflanzen auch. Erstmal passiert für länger gar nix. Nach einigen Wochen dann setzt das Wachstum ein, und zwar aus dem Wurzelstock ein neuer, frischer, schöner, gerader, nicht-umfallender Grünlilie-Trieb.
Die alten, abgeschnittenen …
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05. Dezember 2008, 14:42 von Gärtnerin
… tut mir weh! Argh! Jedenfalls beim Anblick und für den Augenblick! Heute beobachtet und in Grausen die Augen abgewendet: Junge Platane unter der Kettensäge – eine vorher, eine nachher:
Sieht brutal aus, gibt aber anscheinend nen schönen Kugelwuchs im nächsten Jahr, und die Bäume – Platanen können ja sehr, sehr groß werden – bleiben mittelfristig klein. Der Radikalschnitt wird alle 5-6 Jahre ausgeführt, sagten die Ratzekahl-Baumschneider.
Platane-Bilder aus der Nähe
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30. November 2008, 14:42 von Gärtnerin
Hmtja, also ganz entgegen meines Vorhabens, den geretteten Ficus benjamina “Wildwuchs” wachsen zu lassen, habe ich irgendwie dann doch grad zur Schere gegriffen. Immer gefährlich, wenn man im Winter nicht genug zu tun hat. Dann kommt man natürlich auf dumme Gedanken! Der bisher auslandende Ficus muss jedenfalls standortplanungs-bedingt – das steht fest – mittelfristig doch irgendwie in einen kleineren /normaleren Topf als das große Hydrokultur-Gefäß umziehen, selbst wenn ich die dicken Wurzeln dafür teilweise absägen muss. Hoffentlich gelingt das. Damit er dann später nicht kippelt, musste ich ihm einfach jetzt schon mal die Überstände etwas zurückstutzen, um die künftige Form etwas schlanker zu gestalten. ;-)
Vorher:
…
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28. März 2008, 19:12 von Gärtnerin
Meine alte Astschere im Garten ist sowas von in die Jahre gekommen. Ich habe sie furchtbar gequält, besonders zum Schluss, als sie ziemlich schief und krumm und stumpf war. Sie mich übrigens auch. Je nach Betrachtungswinkel könnte man sagen, dass das das ultimative Gerät für das Training der Brustmuskulatur war. Oder auch, dass ich wegen des expander-mäßigen Kraftaufwandes beim Zusammendrücken der Astschere-Schneideflächen und des Riesen-Gewichts der Astschere jedesmal nach Benutzung einige Tage deftigen Muskelkater hatte. :-))))
Am Ende habe ich sie deswegen bei bodennahen Schnitten mit der einen Hälfte auf den Boden gelegt und quasi von oben mit der anderen Hälfte gequetscht. Geht echt gar nicht. Sollte man nicht machen. Ist nicht gut. Nicht für die Pflanzen. Nicht für den Gärtner. …
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19. März 2008, 10:36 von Gärtnerin
Schönmalve-Anja, die ihr Prachtstück von Schönmalve (Abutilon) letztes Jahr hergezeigt hat, hat nach dem richtigen Rückschnitt für den Frühling beim Umtopfen gefragt:
“Hab es nämlich im Herbst nicht übers Herz gebracht, das immer noch so schön üppig blühende Prachtexemplar zurückzuschneiden, als ich sie reinholte und nun sieht sie irgendwie gar nicht schön aus. Ich hab noch eine zweite gelbe Schönmalve an einem Spalier. Deren Zweige habe ich nach Empfehlung bis auf 1/3 gekürzt. Und die hat schön wieder ausgetrieben und fängt gerade wieder im Wohnzimmer an zu blühen :-)
Aber meine schöne dunkelrote Malve, die ich Euch schon mal vorgestellt habe, sieht jetzt so aus, wie im Anhang :-( Lange 2/3 kahle Äste mit frischen üppigen Trieben nur an den …
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29. Januar 2008, 17:56 von Gärtnerin
Der Winter war mild, die Rosen im Garten treiben schon aus. Habe heute begonnen, die ersten Rosen zu schneiden. Das mache ich immer beim ersten Austrieb bzw. wenn die Knospen schwellen. Rosen richtig zu schneiden war für mich im ersten Garten erstmal der Horror. Ich hatte Angst, was kaputt zu machen und habe mich ausführlich von meiner Mama anlernen lassen, bevor ich die Rosenschere erstmals angesetzt habe. Deswegen dachte ich, ich dokumentiere hier mal für Rosen-Neulinge, wie ich es gelernt habe. Trägt vielleicht zur Angst-Reduktion bei anderen bei, denn das richtige Schneiden ist wirklich nicht schwer.
Erste Frage:
Wann und warum muss man Rosen schneiden?
Weil sie sonst “hochbeinig” werden, die Äste immer länger und unten kahl, weil viele dünne schwache …
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31. August 2007, 22:35 von Uta
Mein Freund Dirk, eigentlich nicht Holz-, sondern Metall-Künstler (Skulpturen),
konnte mein Gejammer über den Baumschneidepfusch einer Firma für “Gartenbau und Alles-Entsorgung” in meinem Garten nicht mehr ertragen und griff zur Kettensäge. Gut gelaunt ( geile Säge!) machte er sich daran, von den verstümmelten Koniferen kompromißlos alles abzusäbeln, was nur ging. Vor allem rechts und links, wo die Stämme höher waren als in der Mitte.
Wir waren uns einig: Schlimmer kann es nicht werden. Und den hochrankenden Clematis-Pflanzen, von denen eine bereits eingegangen war, würden Luft und Sonne nur guttun.
Beim Drumherumlaufen um das Baum-Ensemble zeigte sich, dass rechts und links schneiden nicht reichte. Je nach Perspektive ergab …
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