Gärtnerin · 02. Mai 2011, 11:25
Es gibt viel mehr als die schwarze Tulpe “Queen of Night” unter den spät blühenden Tulpensorten, ist mir auf dem Keukenhof aufgefallen. (Wobei schwarze Tulpen alle im Prinzip mehr Richtung Aubergine gehen). Hier nochmal die Queen of Night flächig:
ihr Pflanzpartner war die gefüllte schwarze Tulpe “Black Hero”, die dieselbe dunkle Blütenfarbe hat:
Die schwarze Tulpe “Paul Scherer” ist nach meiner Erinnerung ein klein wenig kürzer, aber ebenso schön dunkel:
…
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 01. Mai 2011, 08:57
Waah, ich bin immer noch verhindert, Keukenhof-Bericht und Garten-Angebote kommen leider später…. Ein kleiner Vorgeschmack auf das Keukenhof-Gesehene diese Woche: Blühende Tulpenfelder bei Lisse, die man vom Terrain aus sieht und durch die man mit einem “Flüsterboot” via Wasserkanäle durchfahren kann, um dabei alles über Tulpenanbau in Holland zu lernen. So siehts da aus, wo die Tulpen herkommen. Die Blüten werden nach der Blüte geköpft, damit maximal viel Kraft in die Bildung von Tochterzwiebeln geht, die jungen Blumenzwiebeln später im Sommer gerodet, getrocknet, sortiert…… eingetütet und dann verkauft.
Dieses Jahr ist aufgrund der frühen Wärme vieles so viel früher dran als beim letzten Keukenhof-Besuch. So dass auch Rhododendren …
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 14. April 2011, 09:32
Wieder eine botanische Tulpen-Sorte, die blüht: Tulipa wilsoniana (lt. Zander = Tulipa montana, heimisch im Nord-Iran) fällt vor allem durch die graulaubigen Sägenzahn-Blätter auf. Die sind echt verrückt gewellt am Rand.
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 11. April 2011, 08:06
Doch immer wieder spannend, die Tulpen im Garten über die Jahre zu beobachten. Tulpen muss man düngen, damit sie auch weitere Jahre zuverlässig blühen statt nur noch Blätter zu schieben, aber verschiedene Sorten auf verschiedenen Böden verhalten sich da trotzdem sehr unterschiedlich, so dass ich einige Erkenntnisse aus dem alten Garten glatt über Bord werfen kann, weil sie für diesen Boden hier nicht ebenso gültig scheinen.
Nochmal zur Erinnerung: Jede Tulpenzwiebel stirbt nach der Blüte ab, und hinterlässt ggf. Tochterzwiebeln. So vermehren sich Tulpen. Diese Tulpen-Nachkommen brauchen eine bestimmte Mindestgröße, um blühfähig zu werden. Insofern ist Tulpen-Düngen Wachstums-Hilfe für die Nachfahren der gegenwärtigen Blumenzwiebeln. Wenn die Nährstoffversorgung stimmt und der Standort gemocht ist, werden die Nachfahren dann so schnell …
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 08. Oktober 2010, 15:02
Guter Vorsatz: Dieses Jahr keine Blumenzwiebeln kaufen (Doch wer weiß, wann und wo Blumenzwiebeln doch wieder “Kauf mich” rufen….)
Eine Ausnahme sei gestattet: Die Pink Ribbon-Tulpen musste ich eben dann doch kaufen:
Ist ja auch für einen guten Zweck, 1 Euro vom Verkaufspreis (3,95 für 3 Tulpen) gehen hier nämlich an die Pink Ribbon-Stiftung, die sich für Bewusstsein gegen Brustkrebs und Solidarität mit den erkrankten Frauen einsetzt. Das Thema mit der rosa Schleife betrifft. Ich denke, jede und jeder (Ja, die kriegen das auch, wird aber noch zu selten erkannt!) betet insgeheim, nicht selbst betroffen zu werden.
Keine Ahnung, ob die Tulpen auch in D verkauft werden. Im Web …
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 05. Mai 2010, 09:19
Beide Rembrandt-Tulpen-Mischungen aus Baumarkt und Discounter enttäuschen mich bisher. Die eine:
Nur drei Sorten Tulpen, die ganz offensichtlich auch nicht so ganz die gleiche Blütezeit haben. Orange und gelb sind schon so weit,…
weiß geflammte Tulpen (überwiegen in der Mischung) aber noch nicht:
Die andere Rembrandt-Tulpenmischung sieht so weit total futzelig aus. Die zwei Erst-Blüten:…
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 29. April 2010, 08:50
Schwarze Tulpen “Queen of Night” vom Blumenzwiebeln-Kaufen letztes Jahr blühen nun auch. Ich persönlich finde die eher aubergine- und nicht wirklich schwarzen Tulpen-Blüten mit dunklen Staubgefäßen in geöffneten Blüten-Zustand ganz schön, weil anders, aber…
ihre Fernwirkung lässt zu wünschen übrig. Die schwarzen Tulpen-Blüten selbst sind, anders als ich erwartet habe, recht zierlich auf hohen Stielen, und wenn sie, wie alle Tulpen, nachts bis morgens ihre Blüten geschlossen halten, sehen …
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 24. April 2010, 11:18
Nicht nur in der Region um Lisse mit Keukenhof als Besuchermagnet werden Tulpen angebaut, für die Holland ja nun berühmt ist. Ein weiteres großes Tulpen-Anbaugebiet liegt just nördlich von Lelystad auf dem Noordoostpolder (Lage siehe Wikipedia), einem Landstück, das 1942 durch Landgewinnung aus der Zuiderzee/IJsselmeer trockengelegt wurde, und nun großflächig landwirtschaftlich genutzt wird, u.a. für den Tulpen-Landbau.
Die Region ist sehr ländlich, und man hat sich organisiert, um das jährliche Tulpenfestival.nl mit allerlei Veranstaltungen und Aktivitäten gemeinschaftlich auszutragen, ebenso wie die früher im Jahr stattfindende Creiler Flora Hallen-Tulpenschau, …
weiterlesen... Abgelegt unter: Termine
Gärtnerin · 21. April 2010, 10:40
Hm. Triumphtulpen kommt hin bei den im Herbst gekauften Tulpenzwiebeln. Nur die Farbe nicht. An sich sollte es hier in zwei Farben rot und violett durcheinander blühen wie beim letzten Blumenzwiebeln-Kaufen dokumentiert. Tuts aber nicht. Keins von beidem.
Einzig mögliche Erklärung: Die roten haben im Winter ganz heimlich unter der Schneedecke mit den violetten Tulpen und so …. ;-)
Mal wieder ein Überraschungsei gekauft. Anders, aber auch schön. :-)
mehr Tulpen-Beiträge
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein
Gärtnerin · 12. Januar 2010, 12:41
Während der Blumenzwiebel-Pflanzung fiel mir wieder ein, dass ich vor kurzem gehört habe, dass die Niederländer im Hungerwinter in ihrer Not Blumenzwiebeln gegessen haben, weil nichts anderes da war. Seitdem wollte ich mich gern in die Situation versetzen und probieren:
Wie schmecken Tulpen?
Der NL-Nachwuchs meinte, dass die nicht besonders schmecken können, weil man sonst wohl mehr davon essen würde. Tatsächlich hat das Blumenzwiebeln-Nicht-Essen jedoch andere Gründe: Sie sind giftig. Sie sind so gesehen nicht essbar! Tulpen enthalten Tulipalin A, das der Verdauungstrakt nicht wirklich gut wegsteckt, und – wie ich soeben gelernt habe – sogar auch bei Berührung, z.B. bei Tulpenarbeitern, die dauernd Hautkontakt mit Tulpenzwiebeln haben, in Form eines Kontakt-Ekzems/ einer Dermatitis (ichsachmaAusschlag) fiese Folgen hat. …
weiterlesen... Abgelegt unter: Garten allgemein